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Poll Würdest Du ein Produkt mit einem derart rigorosen Schutz kaufen ? (Closed)
Ja 1 4%
Nein 25 93%
Hab keine Ahnung 1 4%
Parent - - By Michael Waesch Date 2010-03-26 10:54
Das werde ich wohl bei meinem zweiten Versuch solange mit warten, bis mal so richtig "Bock" habe mich zu frustrieren bis der Notarzt kommt. 

Mike
Parent - - By peter struwel Date 2010-03-26 11:05
du solltest dem notarzt eine urlaubssperre verordnen, bevor du damit anfängst 
Parent - - By Michael Waesch Date 2010-03-26 12:38
Mach ich. Ich hab die mir empfohlene Ubunto-Version schon mal runtergeladen und die ISO auf eine CD gebrannt. Wenn der Notarzt also bereitsteht, kann ich loslegen.

Mike
Parent - - By peter struwel Date 2010-03-27 09:26
wie ich sehe du lebst noch, wie sind denn deine erfahrungen mit ubuntu, hast doch schon losgelegt?
Parent - - By Michael Waesch Date 2010-03-28 11:20
Nein, noch nicht. Ich habe dieser Tage ziemliche Schmerzen und möchte warten, bis es wieder ein wenig besser ist. Außerdem habe ich mich noch nicht ganz für eine Vorgehensweise entschieden, tendiere aber dazu, Ubuntu auf einem alten, ausrangierten Notebook als einziges System einmal zu probieren. Das ist aber noch Windows drauf und ich weiß auch nicht so recht, ob Linux bei der Installation in der Lage ist, das einfach kommentarlos zu überschreiben, oder ob ich erst selbst mit so Kommandos wie Format c: hantieren muß. Wenn ich es aber mal mache, berichte ich natürlich darüber, ob und wie das alles abgelaufen ist. SUSE kam ja damals schon "hoch", nur arbeiten konnte ich damit nicht wirklich, aber so von der grafischen Gestaltung und der Bedienung her, hätte mir das schon gefallen können.

Mike
Parent - By Michael Hoeppenstein Date 2010-03-28 12:17
Hallo Mike,

wenn du dich für eine Ubuntu-Installation entscheidest, dann bietet dir das Installationsprogramm auch an, die komplette Festplatte zu verwenden. Da spielt es keine Rolle was vorher drauf war. Also solche Sachen wie format c: kannst du getrost vergessen.

Falls du Windows noch behalten möchtest, geht das auch bequem aus dem Installtionsprogramm von Ubuntu heraus. Du verkleinerst einfach deine Windows-Partition (geschickterweise vorher nochmal defragmentieren - so einen Quatsch brauchst du unter Linux nicht mehr) und stellst Ubuntu den neu entstandenen Platz zur Verfügung. Der Rest geht wieder von alleine.

Gruß, Michael
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2010-03-28 13:06
Hallo Michael
Es kann nicht schaden, vor dem Start das wirklich ganz ausgezeichnete Lern-Video
http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142
anzuschauen. Dann wird Dir (fast) alles ziemlich klar werden. Und wenn Du Angst hast,
auf Windows verzichten zu müssen, kannst Du Ubuntu ja als zweites System installieren,
so dass Du beim Booten dann die Wahl hast, nötigenfalls auch Windows wieder zu nutzen.
Mfg
Kurt
Parent - - By Michael Waesch Date 2010-03-28 15:42
Vielen Dank für all die guten Antworten. Bei dem ausrangierten Laptop habe ich keine Angst irgendetwas falsch machen zu können. Der besitzt keine Funktion mehr und meinen Desktop Quadcore mit Vista [würg], an dem ich Hauptsächlich arbeite, der wird nicht angetastet. Aber ich hätte da eine andere Frage an die Hardware-Profis hier. Ich hab einen Intel  Core 2 Quad Q6600. Da ist Vista 32-bit drauf. Wieso eigentlich? Ist der nicht 64-bit-fähig und wie kann man das bei Rechnern überhaupt feststellen. Hatte mal einen AMD, wo ein Sticker x64 an der Seite klebte, sonst hätte ich das auch nicht gewußt.

Mike
Parent - - By Michael Hoeppenstein Date 2010-03-28 16:43
Hallo Mike,

der Q6600 sollte eigentlich 64bit-fähig sein. Ich habe den auch und bei mir läuft Kubuntu 9.10 64bit.

Hier wird erklärt wie herausfindest ob dein Rechner 64bit-fähig ist.

http://www.pcwelt.de/start/software_os/windows/praxis/2101829/wer_braucht_windows_mit_64_bit/index2.html

Gruß, Michael
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-28 17:05
Danke! Auch bei mir steht: 64-bit-fähig: Ja.

Also könnte ich WIN-XP-64 als Zweitsystem aufspielen. Da ist dann nur noch die Frage, ob das sinnvoll ist, denn die meisten Programme, mit denen ich arbeite, dürfte da nicht funktionieren - selbes Problem, wie beim Umstieg auf Linux. Bspw. Magix Video Deluxe, mit dem ich praktisch ständig Videos bearbeite, bspw ältere Filme auf 16:9 umzurechen etc. Ob ne neuere Version das kann, müßte ich dann wohl beim Hersteller erfragen. Und, und, und. Ohne Kalamitäten dürfte ein Wechsel des Betriebssystems wohl nicht abgehen.

Mike
Parent - - By Robert Weck Date 2010-03-29 00:21
Hallo Michael,

warum installierst du es nicht einfach in einer virtuellen Maschine? Virtual Box oder der VMWare Player sind kostenlos erhältlich (nur Registrierung nötig) und da läuft alles von Linux bis Windows 7 fast ohne Einschränkungen. Zum Ausprobieren neuer Betriebssysteme oder Programme gibt es eigentlich nichts einfacheres: Man kann ein OS einfach mit einer heruntergeladenen ISO installieren (braucht sie also nicht auf CD/DVD brennen) und wenns nicht gefällt, löscht du die VM einfach wieder...

Gruß,
Robert
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-29 10:56
Das wäre natürlich auch eine Idee. Danke für die Anregung.

Mike
Parent - - By Michael Hoeppenstein Date 2010-03-26 11:11
Hallo Ralf,

Netzwerkgeschichten sind ein Thema für sich. Da habe ich auch Windos-User in meinem Bekanntenkreis, die davon Horrorgeschichten erzählen können. Das ist meiner Meinung nach nicht vom OS abhängig.

Aber an meinem Arbeitsplatz sind ca. 40 Thin-Clients über ein Linux-Netzwerk miteinander verbunden und das läuft. So schwierig kann das wohl nicht sein, da unser Administrator nur teilzeitbeschäftigt ist und meistens Kaffee trinkt.

Gruß, Michael
Parent - By Ralf Badera Date 2010-03-26 12:56
Hallo Michael,
[quote="Michael Hoeppenstein"]
Hallo Ralf,

Netzwerkgeschichten sind ein Thema für sich. Da habe ich auch Windos-User in meinem Bekanntenkreis, die davon Horrorgeschichten erzählen können. Das ist meiner Meinung nach nicht vom OS abhängig.[/quote]
Je nachdem, wie komplex man ein Netzwerk gestalten will, klar. Doch eine einfache Freigabe, wie sie bei Windows einfach im Explorer über das Kontextmenü aufgerufen und mit einem Häkchen und einem OK einrichten kann, ist an Einfachheit kaum zu übertreffen. Ähnlich einfach funktioniert die Druckerfreigabe.
[quote="Michael Hoeppenstein"]
Aber an meinem Arbeitsplatz sind ca. 40 Thin-Clients über ein Linux-Netzwerk miteinander verbunden und das läuft. So schwierig kann das wohl nicht sein, da unser Administrator nur teilzeitbeschäftigt ist und meistens Kaffee trinkt.

Gruß, Michael
[/quote]
Das nenne ich eine falsche Schlussfolgerung. Wenn das Netzwerk einmal läuft, schaukeln sich Windows- und Linux-Admin die berühmten E*er. Aber erst einmal einrichten, das ist die Kunst. Ich finde es lustig, wenn man für die Netzwerkeinrichtung, wo Netzwerke doch eine Domäne von Linux sein sollen, vorab quasi seinen Doktor machen muss, um diese Aufgabe bewältigen zu können.
Davon ab wollte ich bei mir zu Hause kein 40-User-Netzwerk mit DB- und Webserver etc. einrichten, lediglich Fileserver und Druckerfreigabe.

MfG,
Ralf
Parent - - By Reinhard Scharnagl Date 2010-03-26 10:37
Linux war bislang zu dämlich für mich. Wenn man es nicht als ausschließliches System installiert, sind zuerst einmal die Partitionsdaten total versaut. Partition Magic und andere HD Pflegeprogramme monierten das beispielsweise ziemlich prompt. Linux zwang mich als Anwender auf diese Art, entweder komplett zu konvertieren (was tatsächlich religiös gemeint ist), oder aber auf weitere Arbeit unter Windows XP zu verzichten, was etwa das Anlegen oder Ändern von Partitionen betraf. Die Folge war: HD-Komplettlöschung, Neupartitionierung und Wiederherstellung von ausschließlich XP aus einer HD-Sicherung.

Dazu kommt, dass die Mehrheit der Linux Anwender nach meiner Erfahrung der Meinung ist, Software müsse grundsätzlich kostenlos sein. Das motiviert einen ernsthaften Entwickler nicht unbedingt dazu, auch noch diese Plattform zu berücksichtigen. Die hochgelobte GPL etwa hat bislang weder eine *rechtsgültige* deutschsprachige Übersetzung, noch gibt es dazu einen funktionierenden Mechanismus, der *aktiv* Verstöße gegen die GPL feststellt oder gar ahndet (jene auf Basis der GPL entwickelnde Personen verfügen hierzu aus ihren Programmen ja eben nicht über entsprechende Mittel, falls es sich (wie etwa bei Schachprogrammen) um Programme handelt, die kein weiteres kostenpflichtiges Customizing erfordern).

Da sich gerade die Schachprogrammiererszene im Dumping übertrifft, sei es durch Narzisten oder Firmen, die sich so vor nachwachsenden Konkurrenten schützen wollen, spielt es inzwischen für mich keine Rolle mehr, wer sich für welches Betriebssystem begeistert (oder taufen lässt). Ich arbeite für mich weiter im "stillen Kämmerlein" und nutze Mac OS X.
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2010-03-26 14:25
[quote="Reinhard Scharnagl"]
[...]
Da sich gerade die Schachprogrammiererszene im Dumping übertrifft, sei es durch Narzisten oder Firmen, die sich so vor nachwachsenden Konkurrenten schützen wollen, spielt es inzwischen für mich keine Rolle mehr, wer sich für welches Betriebssystem begeistert (oder taufen lässt). Ich arbeite für mich weiter im "stillen Kämmerlein" und nutze Mac OS X.
[/quote]

Auch das Mac OS ist bestimmt keine schlechte Alternative zu Windows.
Mfg
Kurt
Parent - - By Michael Hoeppenstein Date 2010-03-26 18:22
Wenn man etwas mit MacOS rumspielt merkt man schnell, dass Linux und MacOS beide auf einem Unix-Betriebssystem basieren. Viele Dinge sind dort sehr ähnlich. Der große Nachteil bei Mac ist die Exklusivität, die auch seinen Preis hat. Linux ist komplett kostenlos inklusive aller Anwendungen. Seit 10 Jahren habe ich mir keine Software kaufen müssen - Schachmotoren ausgenommen, die ich mir deshalb auch locker leisten kann.

Gruß, Michael
Parent - By Reinhard Scharnagl Date 2010-03-27 11:55
[quote="Michael Hoeppenstein"]... Der große Nachteil bei Mac ist die Exklusivität, die auch seinen Preis hat. ...[/quote]
Man bekommt dort nicht nur ein(!) OS und einen komplett ausgestatteten 64 Bit Rechner verkauft, sondern regelmäßig eine komplette, produktive Umgebung. Dazu kommt der Fakt, dass alles auf einer klar definierten Hardware läuft, auf der es zuvor umfangreich ausgetestet wurde. Windows Vista 64 Bit wurde bereits verkauft, als 98% aller PC Patchwork-Hardware noch nicht einmal über passende Treiber verfügte. Und jetzt noch werden neue PCs mit 32 Bit Windows 7 (wer zählt/zahlt die diversen Versionen) verkauft, zusammen mit Rechnern, die sich als mit 64 Bit Prozessoren ausgestattet gerieren. Das ist, als wie wenn man in einem Sportwagen alle Gänge von 3 aufwärts blockierte, und ihn dann als das Nonplusultra zu vermarkteten.

Linux verspricht noch mehr Wunder (am besten jedem sein eigenes selbst kompiliertes) für noch breiter gestreute Hardware-Kombinationen. Und wer gerne mit Software arbeitet, die nur mit der *Hoffnung*, nützlich zu sein, daherkommt, anstatt tatsächlich Verlässlichkeit zu *garantieren*, der mag damit auch glücklich werden. Qualität hat nun mal ihren Preis, besonders wenn kein marktpolitisch motivierter Sponsor dahinter steht. Linux-Nutzer stellen jedoch - wie hier auch - deutlich heraus, dass sie eher gar kein Interesse daran haben, für Software Geld auszugeben. Entsprechend werden sie dort, wo sie es betonen, als primäre Zielgruppe seriöser Software ignoriert, bestenfalls profitieren sie mit viel Glück eher ungewollt von Cross-Plattform Entwicklungen.

Auch der Mac bietet überdies stets *kostenlos* eine komplette Entwicklungsumgebung. Gut, es wäre dort sicher sinnvoll, sich zuerst ein wenig mit Objective C zu beschäftigen. Doch inzwischen gibt es dort auch eine ganze Reihe von sogar Plattform übergreifenden alternativen Entwicklungsumgebungen wie etwa Qt. Für manche mag dort auch das preisgünstige, superfixe PureBasic ganz interessant sein, welches stetig weiter entwickelt wird.
Parent - - By peter struwel Date 2010-03-26 15:06
[quote="Reinhard Scharnagl"]
...
Wenn man es nicht als ausschließliches System installiert, sind zuerst einmal die Partitionsdaten total versaut. Partition Magic und andere HD Pflegeprogramme monierten das beispielsweise ziemlich prompt. Linux zwang mich als Anwender auf diese Art, entweder komplett zu konvertieren (was tatsächlich religiös gemeint ist), oder aber auf weitere Arbeit unter Windows XP zu verzichten, was etwa das Anlegen oder Ändern von Partitionen betraf. Die Folge war: HD-Komplettlöschung, Neupartitionierung und Wiederherstellung von ausschließlich XP aus einer HD-Sicherung.
...
[/quote]

da bist du schon lange nicht mehr up to date, das war mal...
Parent - - By Reinhard Scharnagl Date 2010-03-26 17:00
a) wer so leichtfertig mit dem Eigentum anderer umgeht, dem gehört das Vertrauen entzogen - und zwar endgültig.

b) nun arbeite ich auf einem Mac und nicht mehr Windows-PC basiert, Linux als Plattform ist komplett irrelevant geworden.
Ggf. kämen versuchsweise noch OpenSolaris in Betracht oder ReactOS, falls es einmal den alpha-Status überwinden sollte.
Parent - - By peter struwel Date 2010-03-26 17:16
ich verstehe jetzt nur bahnhof und koffer klauen

könntest du bitte

a) + b)

bitte etwas ausführlicher erklären bzw. ausführen?
Parent - - By Reinhard Scharnagl Date 2010-03-26 22:27
[quote="peter struwel"]ich verstehe jetzt nur bahnhof und koffer klauen ...[/quote]
wie schon angedeutet, möchte ich hier keine Missionierung für oder gegen irgendein OS machen. Ich war erst gezwungenermaßen auf Microsoft Betriebssysteme umgestiegen, als OS/2 sein Sterbeglöckchen hat läuten hören. Meine Umwelt hatte sich zwischenzeitlich auf Windows eingeschworen. Irgendwelche schlauen Marketingfritzen hatten wohl wichtigen aber uninformierten Leuten das Wort vom "Standard" ins Hirn gebrannt. Sei's drum - ich musste mich darauf einlassen. Und alsbald kannte ich mich auch darin ziemlich gut aus. Eine interessantes Intermezzo bot auch BeOS. Leider ist es an vielen unnötigen, vermeidbaren Dingen gescheitert. Unter anderem als Heiku wird dieser Zombie noch am Leben gehalten. Schade um die viele Zeit, die ich in es und dessen Entwicklungssystem verschwendet habe. Man macht so seine Erfahrungen. Das Mac OS X, dessen Vorgänger in irgendeiner Weise die Zielrichtung von BeOS gewesen sein sollen, ohne aber intern damit verwandt zu sein, soll nun für etwas längere Zeit meinen kreativen Raum abgeben.

zu a) Linux  - insbesondere Suse - hatte immer wieder versucht, den Menschen einzureden, wie problemlos und sicher so ein Umstieg auf ihr System sei. Wie ich erfahren musste, war das jedoch hohles Geschwätz. Tausende von arbeitenden Betriebssystemen wurden und werden auf diesem Weg ins Nirvana geschickt. Und die armen Opfer schweigen zumeist, da sie sich ob dieser Propaganda dumm und unfähig wähnen. Die Hälfte dieser Kollateralschäden ist irreparabler Natur. Und ein paar dieser an Selbstzweifel erstickenden Opfer greift dann quasi in Hoffnung auf eine Erlösung sogar wieder zur nächsten Version, und bezahlt auch noch dafür.

zu b) hinter OpenSolaris steht Sun als eine verantwortungsvolle Instanz. Leider ist der Nutzerkreis recht überschaubar. Persönlich von Linux enttäuscht habe als verständlichen Reflex zu Solaris erst einmal Berührungsängste entwickelt. Sollte es aber dieses Jahr 2010 endlich eine neue (in sich stimmige) Release von OpenSolaris geben, werde ich ihr in einer Virtual Machine eine weitere Testphase gönnen. ReactOS gewinnt nur ganz langsam an Gestalt. Das muss aber kein schlechtes Zeichen sein. Ziel ist ein Windows XP 32 Bit weitgehend kompatibel ersetzendes Betriebssystem. Offen ist, ob das je erreicht wird.
Parent - By peter struwel Date 2010-03-27 09:27
danke für die erläuterungen, jetzt ist`s verständlich
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-27 09:50
[quote="Reinhard Scharnagl"]
zu a) Linux  - insbesondere Suse - hatte immer wieder versucht, den Menschen einzureden, wie problemlos und sicher so ein Umstieg auf ihr System sei. Wie ich erfahren musste, war das jedoch hohles Geschwätz. Tausende von arbeitenden Betriebssystemen wurden und werden auf diesem Weg ins Nirvana geschickt. Und die armen Opfer schweigen zumeist, da sie sich ob dieser Propaganda dumm und unfähig wähnen. Die Hälfte dieser Kollateralschäden ist irreparabler Natur. Und ein paar dieser an Selbstzweifel erstickenden Opfer greift dann quasi in Hoffnung auf eine Erlösung sogar wieder zur nächsten Version, und bezahlt auch noch dafür.
[/quote]

Dem kann ich aus der geschilderten Erfahrung nur voll und ganz zustimmen.

Mike
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2010-03-26 17:38
[quote="Reinhard Scharnagl"]
Linux war bislang zu dämlich für mich. Wenn man es nicht als ausschließliches
System installiert, sind zuerst einmal die Partitionsdaten total versaut.
[...]
[/quote]

Hallo Reinhard
Das passiert heute auf keinen Fall mehr. Ich habe Linux Ubuntu auf drei
Rechnern installiert, zwei Mal als alleiniges OS, einmal als Dual-Boot
mit Windows-Vista und ohne die geringsten Probleme. Auch auf diesem
Rechner fristet Windows ein absolutes Schatten-Dasein, weil Linux
für mich einfach besser ist. Mac OS kenne ich überhaupt nicht,
war in alten Zeiten Atari-User.
Mfg
Kurt
Parent - By Reinhard Scharnagl Date 2010-03-26 22:30
[quote="Kurt Utzinger"]...war in alten Zeiten Atari-User.[/quote] ich auch - ganz lange her ... hatte sogar einen eV für den "Jackintosh" mit aus der Taufe gehoben.
Parent - By Frank Quisinsky Date 2010-03-27 11:00
Hi Kurt,

ich finde das rein von der Betriebssystemkonzeption MAC das Beste Betriebssystem ist. Klar Ubuntu ist auch sehr gut, bin selbst ein Fan von Ubuntu und nutze das OS auch rege. Windows 7 macht einen erstaunlich stabilen Eindruck und bekannter Weise glänzt auch XP mit Stabilität. Die Betriebssystem werden mehr und mehr zu einer Glaubensfrage. Wie auch die vielen Softwarediskussionen oder die Frage:

Intel vs. AMD
oder Opera vs. Firefox oder IE

Jemand der begeistert vom IE ist wird Gründe gegen Opera finden. Es gibt viele Schwachpunkte in Opera, z. B. Druckfunktionen, Sicherheitslücken etc.. Andere Schwachpunkte gibt es dann wieder bei Firefox oder dem IE.

Das Problem an den ganzen Diskussionen sind vielmehr die Informationsquellen. Darauf sind User angewiesen, denn niemand wird alles umfangreich selbst getestet haben um sich ein wirklich gutes abschließendes eigenes Urteil zu bilden. Gerade Männer tendieren dazu gerne nachzuplappern und zu demonstrieren ... ich habe den längsten. Ob eine starke Hardware oder irgendwelche aufgeschnappten Informationen.

Selbst versuche ich eher die für mich interessanten Dinge zu erarbeiten wobei ich auch nicht die Zeit finde mir alles anzusehen um mir dann wirklich eine eigene Meinung bilden zu können. Aber es gibt Dinge die mich dann auch begeistern ...

z. B.
Die Schnelligkeit vom Opera und die Einfachheiten beim schnellen Surfen.

Dafür regen mich die schwachen Druckfunktionen auf, die oftmals falsche Tabellendarstellung.

Und so nutze ich dann meist von Dingen die ich benötige zwei verschiedene Programme.

Bei Ubuntu könnte ich Dir auch trotz Begeisterung eine ganze Liste nennen warum ich dieses Betriebssystem nicht allein nutzen würde. Zwei Betriebssysteme einzusetzen ist aufwendig. Würde ich mich nicht mit Schach beschäftigen würde ich zu einem MAC greifen und zwar hier ganz eindeutig ohne lange drüber nachzudenken. Aber das ist alles recht subjektiv, wie im Grunde die vielen Meinungen von Usern im Internet zu Thema x oder y. Fundierte wirklich gute Meinungsbildungen sind selten, selbst bei Zeitschriften die über diese ganzen Dinge berichten.

Gruß
Frank
Parent - By Frank Quisinsky Date 2010-03-27 10:32
Hi,

so ist es.
Und genau das sorgt für WirrWarr.

Bin mal gespannt wie Tord dazu steht, sind einige Fragen zu diesem Thema im Stockfish Interview. Habe die Antworten leider noch nicht.

Freeware ist gut und hat ganz sicher seine absolute Berechtigung.
Ich bin selbst ein Freeware-Verfechter.
Aber Freeware steht sich auch selbst ein wenig auf den Füßen.
Nicht alles was glänzt ...

Gruß
Frank
Parent - By Kurt Utzinger Date 2010-03-25 14:53
... mich stören diese Mätzchen nicht mehr, weil meine Handlung einfach
darin besteht, solche Mist einfach nicht zu kaufen. Aber solange es genug
Käufer gibt, die damit (anscheinend) leben können, wird sich nicht viel
ändern.
Mfg
Kurt
Parent - - By Dieter Eberle Date 2010-03-25 13:29
Hallo Mike,
da sich jeder noch aussuchen darf, was er kauft und was nicht, muß sich ein Hersteller am Kunden orientieren, nicht umgekehrt.
Vielleicht gelant auch UBI-Soft noch zu der Erkenntnis.
Gruß, Dieter
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-25 13:35
Das witzige daran ist, daß zu CMX-Zeiten, sich Ubi noch recht kulant verhalten hat - und selbst nocd-patches und Updates zur Verfügung gestellt hat. Im übrigen darf den Herstellern wohl auch eine eher illusorische Haltung und Milchmädchenrechnung unterstellt werden, denn erstens kauft ein "Raubkopierer" nicht automatisch das Original, nur weil er durch welchen "ausgefeilten" Schutz auch immer nun nicht mehr an eine Kopie herankommt [die tun grade so, als ob man durch die Existenz eines Schutzes plötzlich mehr Geld zum Ausgeben in der Tasche hätte] und zweitens vergrault man sich mit derart unverschämten Maßnahmen auch noch möglicherweise die Stammkundschaft.

Für mich kann ich ganz klar sagen, daß bei mir mit solchen Maßnahmen die dunkelrote Linie deutlichst überschritten ist - und ich einer solchen Firma, sollte sie durch solche Mätzchen vom Markt verschwinden, keine Träne nachweine. Nicht eine!

Mike
Parent - - By Thomas Müller Date 2010-03-25 14:01
ach die schon wieder!
ich hatte vor einiger zeit auch mal ein game gekauft, bei dem die aktivierung nur durch eine zusätzliche SW funktionierte.
Auch alle updates usw. konnten nur durch diese zusätzlich registrierungspflichtige SW bezogen werden.
Nun als ich die SW im schon geöffneten zustand im laden zurückgeben wollte mit dem hinweis dass ich nicht mit dem lizenzbestimmungen einverstanden bin,
hat der verkäufer zwar dumm geschaut aber es anstandlos zurückgenommen.
Nun, bei sowas hilft nur NICHT KAUFEN. Wir als kunden haben schon die macht sowas zu beeinflussen...und es wird funktionieren!

--
TM
Parent - - By Michael Waesch Date 2010-03-25 14:09
Die Abstimmung mit den Füßen, tja, so wird´s wohl laufen müssen. Ich bin immer wieder baff, daß Unternehmen glauben, sich mit solchen Maßnahmen etwas Gutes zu tun. Sollte die Tendenz, die sich in dieser Abstimmung bereits zeigt, auch für die breite Masse zutreffen, dann hat Ubi sich eindeutig selbst "ins Bein geschossen". Und ich für meinen Teil nehme denen das sogar derart übel, so daß ich auch in Erwägung ziehe, von denen nie wieder etwas zu erwerben, gleichgültig, ob sie nun zurückstecken müssen, oder nicht. Für mich ist der Versuch schon "strafbar".

Mike
Parent - By peter struwel Date 2010-03-25 14:12
dito
Parent - - By Thomas Müller Date 2010-03-25 14:17
Ubi boykottieren tu ich schon jahre!
Seit die mal ein game (ich habs vergessen) auf dem markt geworfen haben das erst nach dem x-ten patch mal lief......oder überhaupt nicht?!
moralisch rechtlich nicht i.O ist ja leider immer was anderes als gesetzlich rechtlich
Die lizenzbestimmungen sind zu aktzeptieren oder nicht. Ich habe aber schon länger die befürchtung das die lizenzbestimmungen evtl. gar nicht gesetzlich geprüft werden. Oder doch?!

--
TM
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-25 14:27
Ich habe nur ein Spiel von denen: Chessmaster 10 und das läuft auch auf meinem Quad noch tadellos und ich habe auch schon mit dem CMXI geliebäugelt, aber das können die jetzt natürlich vergessen.

Mike
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2010-03-25 17:32
Hi zusammen,

von meiner Seite aus wird eine solche Software ignoriert. Auch wäre ich nicht bereit irgend etwas darüber zu publizieren bzw. darauf hinzuweisen. Es gibt bessere Möglichkeiten. Für mich bedeutet das auch eher Kontrolle und Einfallslosigkeit.

Wie auch immer, es wird dennoch genügend Personen geben die kaufen, leider!

Gruß
Frank
Parent - - By Michael Waesch Date 2010-03-25 17:50
Ehrlich gesagt begreife ich auch nach längerem Nachdenken immer noch nicht, wie man auf so eine Idiotie kommen kann, die Funktionalität eines Programmes von einer beständigen Internet-Verbindung abhängig zu machen. Ich weiß ja nicht, wie es bei denen aussieht, die direkt an der Dose hängen, aber ich habe als WLAN-Nutzer jeden Tag mehrere Unterbrechungen - und auch wenn die nicht länger als Sekunden oder Minuten andauern, würde es schon reichen, um mich aus meinem Spiel zu kicken. Wer so ein Teil also kauft und drahtlos surft, der sollte schon mal ein Buch mit dem Titel "Wie ich meinen Frust bekämpfe" bereit legen ... 

Und vor was das schützen soll, ist mir immer noch unklar. Nehmen wir mal an, es sei möglich den Datenträger zu kopieren [Legalität mal außen vor gelassen] und der "Raubkopierer" hat eine stabile Verbindung ...

Und außerdem scheint die Geschichte des Duells der Kopierschützer und der Cracker ja vor allem eines zu beweisen: Kopierschutz ist sinnlos. Jede Methode kann letzlich geknackt, umgangen oder ausgehebelt werden. An der Anständigkeit der Leute müßte gearbeitet werden ...

Mike
Parent - - By peter struwel Date 2010-03-25 18:05
entwickler sollten nur das entwickeln, was der kunde wirklich benötigt!

so einen schrott braucht niemand! oder doch? wer könnte denn so etwas brauchen?
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-26 07:50
Kampfspieler der Leistungsklasse brauchen sowas. Für ihren Kick solchen Spiele zocken zu können, nehmen sie wirklich alles in Kauf. Das trifft aber nicht auf die Klientel von Schachprogramm-Benutzern so ohne weiteres zu, weshalb ich glaube, daß auch UBI sich dies nicht bei allen von ihnen vertriebenen Genres "erlauben" wird.

Mike
Parent - - By Michael Hoeppenstein Date 2010-03-25 18:48
Hallo,

soweit ich informiert bin, soll beim Remote-Rybka 4 die Internetverbindung nur benötigt werden, um das Programm z.B. zur Analyse anzustoßen. Danach wird die Verbindung wieder getrennt und man kann sich zu einem gewünschten Zeitpunkt die Ergebnisse online abholen. Das wäre für mich undenkbar, will ich doch sehen was genau die Engine zu jedem Zeitpunkt "denkt".

Gruß, Michael
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-26 07:51
Das ist ein ausgezeichneter Punkt, der hier überhaupt noch nicht angesprochen wurde - und genau so ist es. Daher kann sich VR seine Remote-Version auch von mir aus sonstwo hinstecken.

Mike
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-25 14:45
Wo ich mir gerade noch einmal meinen eigenen Thread-Titel durchlese: Leider trifft das heutzutage nicht nur auf Unternehmen zu, auch immer mehr ganz "normale" Leute werden immer geldgieriger, ganz so, als könne man sich für Geld Glück und ein befriedigendes Leben kaufen. Das finde ich dann auch keinen Deut besser.

Mike
Parent - - By Juergen Ecker Date 2010-03-27 07:55
Hallo Michael,

ob diese Maßnahme sinnvoll ist, sei dahingestellt, jedoch ist deine Aufregung bemerkenswert,
denn, wie beurteilst du die Dreistigkeit von Spielern, die unrechtmässig Software kopieren... ?
Ich finde, die gehören auch boykottiert !

Gruß
Jürgen
Parent - By Michael Waesch Date 2010-03-27 09:48
Wieso fragst du, wo ich hierzu bereits geschrieben habe, daß man eher an der Anständigkeit der Leute arbeiten müßte. Sich illegal Software anzueignen ist strafbar, ergo gehören solche Leute vor Gericht. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Mike
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