Ab heute 13:00 geht es in Paris los:
https://www.freestyle-chess.com/Vincent Keymer ist qualifiziert, da er den ersten Freestyle Chess Grand Slam 2025 (in Weissenhaus) gewinnen konnte (Top 3 des vorangegangenen Grand Slams sind automatisch qualifiziert). Das ist für Vincent eine Riesenchance auf weitere dicke Geldpreise, denn für den ersten Grand Slam in Weissenhaus war er nur dank einer Wildcard für den lokalen Spieler des austragenden Landes qualifiziert. Und auf anderem Wege kann er sich kaum qualifizieren: In der Weltrangliste ist er zu weit unten und so bliebe nur der Weg, das Online Qualiturnier auf chesscom zu gewinnen (wie Vidit dieses Mal) und das ist sehr schwer, da viele gute Spieler teilnehmen. Oder eines der ganz großen klassischen Turniere zu gewinnen. So kam ja Hans Niemann in den Grand Slam von Paris (hat letztes Jahr wohl Grenke Open gewonnen), bevor er kurz vor dem Start gekniffen hat. Dieser Lappen.
https://perlenvombodensee.de/2025/04/06/ruf-mich-an-jan-henric-buettner-ueber-hans-niemanns-absage/Turnierveranstalter Buettner über Niemann:
"Ja, ich habe ihn angerufen – erst über WhatsApp, dann regulär. Es hat durchgeklingelt, aber er ging nicht ran. Mailbox. Nichts. Am Abend kam dann unser Turnierdirektor Sebastian Siebrecht zu mir und sagte: „Schau dir das an, wir haben ein Riesenproblem.“ Es war eine E-Mail von Hans. Darin stand sinngemäß: „Aus persönlichen Gründen, die außerhalb meiner Kontrolle liegen, kann ich nicht teilnehmen.“ Mehr nicht.
Ich habe ihm direkt zurückgeschrieben – drei Worte: „Call me now.“ Aber es kam keine Reaktion. Keine Antwort. Kein Anruf. Und das einen Tag vor unserem Mediatag, zwei Tage vor Turnierbeginn."
Und das obwohl Niemann ja kurz zuvor noch schwer begeistert war, teilzunehmen (zumal er sich ausgiebig darüber beklagt hat, daß er zu vielen Schachturnieren nicht eingeladen wird):
In den vergangenen Tagen hat Niemann mehrfach auf Twitter seine Freude auf das Pariser Turnier betont. Er plante sogar, seine Teilnahme von einem persönlichen Videografen begleiten zu lassen. In einer früheren Erklärung schrieb Niemann, er sei „zutiefst dankbar für die Gelegenheit, in Paris teilzunehmen“ und versprach: „Egal, welche Chancen sich mir bieten – ich werde mein Schach für sich sprechen lassen. Danke an alle, die mich auf diesem Weg unterstützen.“