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Poll Lohnt sich der Kauf?
Ja 7 39%
Nein 8 44%
Vielleicht 3 17%
- - By Max Siegfried Date 2024-10-31 12:07
Lohnt sich der Kauf?

https://www.schachversand.de/chessbase-18-megapaket.html

https://www.euroschach.de/chessbase-18-downloadversion.html?srsltid=AfmBOopOQxGdzryi6fmjL3T5f-D10fIQwbFfN8SoM62SSKryco7Ci-43
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2024-10-31 19:07
Max Siegfried schrieb:

Lohnt sich der Kauf?

<a class='ura' href='https://www.schachversand.de/chessbase-18-megapaket.html'>https://www.schachversand.de/chessbase-18-megapaket.html</a>

<a class='ura' href='https://www.euroschach.de/chessbase-18-downloadversion.html?srsltid=AfmBOopOQxGdzryi6fmjL3T5f-D10fIQwbFfN8SoM62SSKryco7Ci-43'>https://www.euroschach.de/chessbase-18-downloadversion.html?srsltid=AfmBOopOQxGdzryi6fmjL3T5f-D10fIQwbFfN8SoM62SSKryco7Ci-43</a>


Hallo Max
Fast jedes Jahr das gleiche Theater: Auf ChessBase ist noch keine
Ankündigung für ChessBase 18 vorhanden. Die Händler sind da
offenbar und unverständlicherweise im Vorsprung.
Gruss
Kurt
Parent - - By Reinhold Stibi Date 2024-10-31 19:42 Edited 2024-10-31 19:46 Upvotes 1
Ich brauche kein CB 18, habe Chessbase 15 das reicht mir vollkommen
und kann damit alles machen was ich brauche.
Sogar CB 8 ist ausreichend.
Bei Fritz ist es ähnlich. Habe zwar Fritz 19, aber mir ist Fritz 18 lieber
und schon Fritz 15 bietet mir alles was ich brauche.
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2024-10-31 20:06 Edited 2024-10-31 20:18 Upvotes 1
Reinhold Stibi schrieb:

Ich brauche kein CB 18, habe Chessbase 15 das reicht mir vollkommen
und kann damit alles machen was ich brauche.
Sogar CB 8 ist ausreichend.
Bei Fritz ist es ähnlich. Habe zwar Fritz 19, aber mir ist Fritz 18 lieber
und schon Fritz 15 bietet mir alles was ich brauche.


Hallo Reinhold
Bei alten/älteren ChessBase Produkten besteht das Problem, dass
bald (wann?) einmal die CB-Daten nur noch im 2CBH-Format kommen
und diese dann nicht mehr gelesen werden können. So kann ich unter
CB 16 die Opening Enzyclopaedia 2024 nicht mehr lesen, oder ich
diese grossen Datenbank (6,22 GB) ins CBH-Format konvertierten muss.
Dann habe ich auf der HDD zwei gleiche DB's in verschiedenen Formaten.
Das stinkt mir gewaltig.
Gruss
Kurt
Parent - - By Max Siegfried Date 2024-11-01 10:53
Kurt Utzinger schrieb:

Reinhold Stibi schrieb:

Ich brauche kein CB 18, habe Chessbase 15 das reicht mir vollkommen
und kann damit alles machen was ich brauche.
Sogar CB 8 ist ausreichend.
Bei Fritz ist es ähnlich. Habe zwar Fritz 19, aber mir ist Fritz 18 lieber
und schon Fritz 15 bietet mir alles was ich brauche.


<code>Hallo Reinhold
Bei alten/älteren ChessBase Produkten besteht das Problem, dass
bald (wann?) einmal die CB-Daten nur noch im 2CBH-Format kommen
und diese dann nicht mehr gelesen werden können. So kann ich unter
CB 16 die Opening Enzyclopaedia 2024 nicht mehr lesen, oder ich
diese grossen Datenbank (6,22 GB) ins CBH-Format konvertierten muss.
Dann habe ich auf der HDD zwei gleiche DB's in verschiedenen Formaten.
Das stinkt mir gewaltig.
Gruss
Kurt
</code>


Das ist doch ganz einfach.
Man kauft die neueste Software.
Man "konvertiert" 
Und alles läuft.
Parent - By Kurt Utzinger Date 2024-11-01 11:27
Max Siegfried schrieb:

Kurt Utzinger schrieb:

Reinhold Stibi schrieb:

Ich brauche kein CB 18, habe Chessbase 15 das reicht mir vollkommen
und kann damit alles machen was ich brauche.
Sogar CB 8 ist ausreichend.
Bei Fritz ist es ähnlich. Habe zwar Fritz 19, aber mir ist Fritz 18 lieber
und schon Fritz 15 bietet mir alles was ich brauche.


<code>Hallo Reinhold
Bei alten/älteren ChessBase Produkten besteht das Problem, dass
bald (wann?) einmal die CB-Daten nur noch im 2CBH-Format kommen
und diese dann nicht mehr gelesen werden können. So kann ich unter
CB 16 die Opening Enzyclopaedia 2024 nicht mehr lesen, oder ich
diese grossen Datenbank (6,22 GB) ins CBH-Format konvertierten muss.
Dann habe ich auf der HDD zwei gleiche DB's in verschiedenen Formaten.
Das stinkt mir gewaltig.
Gruss
Kurt
</code>


Das ist doch ganz einfach.
Man kauft die neueste Software.
Man "konvertiert" 
Und alles läuft.


Hallo Max
Wie gesagt, ich habe ChessBase 17 und muss wegen dem
neuen DB-Format nicht darben. Trotzdem arbeite ich fast
ausschliesslich noch mit ChessBase 16. Dies, weil mir einige
Dinge bei der neuen Software nicht so gut gefallen. Ich sehe
auch keine Vorteile wegen der propagierten viel schnelleren
Suche. Die kommt erst beim zweiten Aufruf der selben DB
zum Tragen. Vielleicht ist dies durch irgendein Update in
der Zwischenzeit behoben, habe es nicht mehr getestet.
Und die Buddy Engine ist der grösste Witz. Die Software
wird dauern mit neuen Dingen zugemüllt, die wenig bis
gar nichts bringen, das Programm aber fehleranfälliger
werden lässt.
Gruss
Kurt
Parent - By Max Siegfried Date 2024-11-01 10:51
Reinhold Stibi schrieb:

Ich brauche kein CB 18, habe Chessbase 15 das reicht mir vollkommen
und kann damit alles machen was ich brauche.
Sogar CB 8 ist ausreichend.
Bei Fritz ist es ähnlich. Habe zwar Fritz 19, aber mir ist Fritz 18 lieber
und schon Fritz 15 bietet mir alles was ich brauche.


Hast du schon mal selbst gegen die vielen Fritz 19 Tiere gespielt?
Das macht doch Spaß.
Parent - - By Frank Rahde (Mod.) Date 2024-10-31 21:57 Upvotes 1
Parent - - By Max Siegfried Date 2024-11-01 14:44
Frank Rahde (Mod.) schrieb:

Es gibt zumindest interessante Neuerungen: <a class='ura' href='https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>


Danke.
Was haltet ihr davon?
Die Informationen könnten etwas genauer sein.
Parent - By Max Siegfried Date 2024-11-03 13:39
Diese streng geheimen Informationen über die Gegner sind unbezahlbar.
Das sieht mir ganz stark nach 7 Stimmen für kaufen und 6 für nicht kaufen aus, wobei es mich nicht wundern würde, wenn diese doch noch kaufen werden.
Parent - - By Rainer Neuhäusler Date 2024-11-04 14:24 Edited 2024-11-04 14:37 Upvotes 2
Frank Rahde (Mod.) schrieb:

Es gibt zumindest interessante Neuerungen: <a class='ura' href='https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>

Das sieht auf den ersten Blick recht hilfreich aus, um sich auf den Spielstil eines Gegners vorzubereiten, auf den zweiten Blick aber dann doch sehr allgemein. Wie soll ich das alles in einer konkreten Live-Partie erkennen und taktisch und positionell umsetzen?

ChessBase-Beispiel eines aus der Datenbank gefilterten Spielstils: "Starke Eröffnungen, gleicht gut aus, hält die Damen auf dem Brett, opfert sehr gerne, keine Angst vor unsicherem König, greift an, riskantes, scharfes Spiel, belagert Schwächen – aktives Figurenspiel mit Schwarz, stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel." Ich versuche es mal auf der Ebene der Praxis:

-starke Eröffnungen:    ja gut, dann versuche ich es wohl besser unorthodox. Aber ob das einen Vorteil bringt? Es scheint mir besser, ganz allgemein, selbst ein intensives Studium der Eröffnungstheorie zu betreiben.
-hält Damen auf dem Brett:    da müsste ich dann praktisch eine Eröffnung wählen, eine Stellung provozieren, bei der es von Nachteil ist, die Dame zu behalten. Geht das und wer kann das? Partienmaterial dazu ?
-opfert sehr gerne:    daraus leiten sich für mich keine prophylaktischen Möglichkeiten ab. Wer genauer rechnet, gewinnt.
-keine Angst vor unsicherem König:    wie beim "Opfer", viel zu allgemein. Eine Schwäche, eine Stärke ? Das ist eine Sache der Partie und nicht der Vorbereitung.
-greift, an:    soll bei jedem Schachspieler mitunter vorkommen
-riskantes, scharfes Spiel:    dito, wer genauer rechnet gewinnt die Partie. Versuchshalber vielleicht mal gleich bei der Eröffnung "Giuoco Pianissimo" oder ähnliche "Friedensangebote" wählen. Oder aber auf die Fehler des anderen hoffen. Mal glückt das eine, mal das andere.          
-belagert Schwächen:    charakterisiert die positionelle Spielweise allgemein. Daraus lassen sich keine vorbereitenden Gegenmaßnahmen ableiten. Spezifiziert in keiner Weise, die meisten denken innerhalb einer Partie mal taktisch, mal positionell. Also weniger eine Charakterisierung des Gegners, sondern des Schachspiels überhaupt, wie in vielen anderen Fällen auch. 
-aktives Figurenspiel mit Schwarz:    Ja und?
-stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel:    da hilft grundsätzlich und unabhängig vom Gegner nur eines, Endspieltechnik trainieren!

Ebenfalls etwas überbewertet seitens ChessBase scheint mir die Erkenntnis:    "Spannend ist, dass für alle Nicht-Super-GMs und Nicht-Computer gilt: Je schärfer die Stellung, desto höher die mittlere Fehlergröße. Dieser immer exakt lineare Zusammenhang ist ein Merkmal menschlicher Ungenauigkeit."
Im Grunde wieder eine Binsenweisheit. Solche "fundamentalen" Erkenntnisse finden wir auch in Volksweisheiten wie "wer sich in Gefahr begibt, komm darin um" oder überhaupt bei allen Vorgängen, die mit "je, desto" einer linearen Steigerung unterworfen ist.  

Interessanter als solche statistischen Spielereien wäre vielleicht die Erhebung bei Schachspielern aller Leistungsklassen, inwieweit ihnen das Partienstudium des Gegners etwas gebracht hat. Die unmittelbar anschließende Frage dann, "aus welchen Daten sie diese Erkenntnis gezogen haben". "Handlungsforschung", sozusagen, so kommt man oft besser an valide Erhebungsmerkmale. 

Im übrigen, der hier charakterisierte Spielstil beschreibt das entsprechende ChessBase 18 Profil von Michail Tal. Nichts gegen eine solche Beschreibung, aber ich glaube nicht, dass dieser Befund seinen damaligen Gegnern weiter geholfen hätte bzw. etwas zu Tage förderte, was sie nicht schon wussten.

Fazit: die erhobenen Variablen des Spielstils und deren Operationalisierung mittels vorhandener Partiedaten sind für valide, in der Praxis gültige Ergebnisse, zu wenig spezifisch, um sich effizient auf einen Gegner vorzubereiten
oder einfacher:
Statistisch auswertbare Partiedaten und deren Bedeutung für die Wettkampfvorbereitung und Spielpraxis sind zwei Paar Stiefel.
.
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2024-11-04 16:29 Upvotes 1
Rainer Neuhäusler schrieb:

Frank Rahde (Mod.) schrieb:

Es gibt zumindest interessante Neuerungen: <a class='ura' href='<a class='ura' href='https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>

Das sieht auf den ersten Blick recht hilfreich aus, um sich auf den Spielstil eines Gegners vorzubereiten, auf den zweiten Blick aber dann doch sehr allgemein. Wie soll ich das alles in einer konkreten Live-Partie erkennen und taktisch und positionell umsetzen?
[...]

Fazit: die erhobenen Variablen des Spielstils und deren Operationalisierung mittels vorhandener Partiedaten sind für valide, in der Praxis gültige Ergebnisse, zu wenig spezifisch, um sich effizient auf einen Gegner vorzubereiten
oder einfacher:
Statistisch auswertbare Partiedaten und deren Bedeutung für die Wettkampfvorbereitung und Spielpraxis sind zwei Paar Stiefel.


Gut auf den Punkt gebracht. Für mich jedenfalls sehe ich kein neues Feature, das mir
in der Praxis nützlich wäre. Das dünken mich "Spielereien", die ich so oder so nie
anwenden würde. Mit solch zusätzlichem Schnick-Schnack kann eine komplexe Software
wie ChessBase nur noch fehleranfälliger werden.
Gruss
Kurt
Parent - - By Rainer Neuhäusler Date 2024-11-05 23:21 Upvotes 1
Kurt Utzinger schrieb:

Rainer Neuhäusler schrieb:

Frank Rahde (Mod.) schrieb:

Es gibt zumindest interessante Neuerungen: <a class='ura' href='<a class='ura' href='<a class='ura' href='https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>

Das sieht auf den ersten Blick recht hilfreich aus, um sich auf den Spielstil eines Gegners vorzubereiten, auf den zweiten Blick aber dann doch sehr allgemein. Wie soll ich das alles in einer konkreten Live-Partie erkennen und taktisch und positionell umsetzen?
[...]
Fazit: die erhobenen Variablen des Spielstils und deren Operationalisierung mittels vorhandener Partiedaten sind für valide, in der Praxis gültige Ergebnisse, zu wenig spezifisch, um sich effizient auf einen Gegner vorzubereiten
oder einfacher:
Statistisch auswertbare Partiedaten und deren Bedeutung für die Wettkampfvorbereitung und Spielpraxis sind zwei Paar Stiefel.

<code>Gut auf den Punkt gebracht. Für mich jedenfalls sehe ich kein neues Feature, das mir
in der Praxis nützlich wäre. Das dünken mich "Spielereien", die ich so oder so nie
anwenden würde. Mit solch zusätzlichem Schnick-Schnack kann eine komplexe Software
wie ChessBase nur noch fehleranfälliger werden.
Gruss
Kurt
</code>

Danke Kurt, ich könnte höchstens aus reiner Neugierde schwach werden, wegen der Statistik. Wie Frank Q. schon bemerkte, hat sich da seit Jahrzehnten endlich mal was getan.
.
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2024-11-06 09:15 Upvotes 1
Rainer Neuhäusler schrieb:

Danke Kurt, ich könnte höchstens aus reiner Neugierde schwach werden, wegen der Statistik. Wie Frank Q. schon bemerkte, hat sich da seit Jahrzehnten endlich mal was getan.


Hallo Rainer
Was soll mir die Statistik aussagen aus Millionen von Partien, von den die meisten
auf LiChess und Chess.com im Bullet- und Blitzmodus gespielt wurden? Und selbst
die grossen Datenbanken von ChessBase enthalten so viele Blitzpartien und Partien
von z.B. U8-Spielern. Für eine seriöse Vorbereitung im Turnierschach bringen diese
Datenbanken Statistiken mit verfälschten Ergebnissen. Ich muss also so oder so händisch
arbeiten und Turnierpartien suchen von Spielern mit 2400+ Elo, um auf diese Weise
für mich selbst eine brauchbare Datenbank zu erstellen.
Gruss
Kurt
Parent - By Rainer Neuhäusler Date 2024-11-06 11:18
Kurt Utzinger schrieb:

Rainer Neuhäusler schrieb:

Danke Kurt, ich könnte höchstens aus reiner Neugierde schwach werden, wegen der Statistik. Wie Frank Q. schon bemerkte, hat sich da seit Jahrzehnten endlich mal was getan.

<code>Hallo Rainer
Was soll mir die Statistik aussagen aus Millionen von Partien, von den die meisten
auf LiChess und Chess.com im Bullet- und Blitzmodus gespielt wurden? Und selbst
die grossen Datenbanken von ChessBase enthalten so viele Blitzpartien und Partien
von z.B. U8-Spielern. Für eine seriöse Vorbereitung im Turnierschach bringen diese
Datenbanken Statistiken mit verfälschten Ergebnissen. Ich muss also so oder so händisch
arbeiten und Turnierpartien suchen von Spielern mit 2400+ Elo, um auf diese Weise
für mich selbst eine brauchbare Datenbank zu erstellen.
Gruss
Kurt</code>



Alles klar, Kurt, von was man nicht überzeugt ist, soll man auch nicht kaufen. Ich bin so ein Probiertyp, der alles selbst in die Hand nehmen will und habe durchaus die Erfahrung gemacht, dass mir niemand vorher sagen kann, einschließlich mich selbst, wie sich das in der Hand anfühlt, ober in diesem Fall, auf dem Bildschirm präsentiert. Für statistische Features bin ich besonders anfällig. Ich warte auf alle Fälle mal das Angebot und die Beschreibung bei ChessBase und die ersten Rezensionen ab.

Wahrscheinlich irgendwie aus der Art geraten, ist händisch arbeiten und Datenbanken filtern eine Lieblingsbeschäftigung von mir. Ich sehe recht schwarz, daß ich jemals dein Vernunftlevel erreichen werde  

Viele Grüsse
Rainer
.
.
Parent - - By Max Siegfried Date 2024-11-06 11:42
Kurt Utzinger schrieb:

Rainer Neuhäusler schrieb:

Danke Kurt, ich könnte höchstens aus reiner Neugierde schwach werden, wegen der Statistik. Wie Frank Q. schon bemerkte, hat sich da seit Jahrzehnten endlich mal was getan.


<code>Hallo Rainer
Was soll mir die Statistik aussagen aus Millionen von Partien, von den die meisten
auf LiChess und Chess.com im Bullet- und Blitzmodus gespielt wurden? Und selbst
die grossen Datenbanken von ChessBase enthalten so viele Blitzpartien und Partien
von z.B. U8-Spielern. Für eine seriöse Vorbereitung im Turnierschach bringen diese
Datenbanken Statistiken mit verfälschten Ergebnissen. Ich muss also so oder so händisch
arbeiten und Turnierpartien suchen von Spielern mit 2400+ Elo, um auf diese Weise
für mich selbst eine brauchbare Datenbank zu erstellen.
Gruss
Kurt</code>



https://de.chessbase.com/support
Da könnt ihr im Voraus Fragen stellen. Sogar bevor es die Software gibt.
Ich hoffe ChessBase war intelligent genug nur Turnierpartien / Mannschaftskämpfe unter langer Bedenkzeit zu nehmen, welche auch Elo technisch gewertet wurden.
Denn selbst hier dürften Statistiken problematisch werden wegen der Züge wie Ke1-Ke2 in der Eröffnung oder 1.g4 usw.
Mit den genannten Einschränkungen wären diese aber zumindest brauchbar.
Parent - By Kurt Utzinger Date 2024-11-06 16:24
Max Siegfried schrieb:


<a class='ura' href='https://de.chessbase.com/support'>https://de.chessbase.com/support</a>
Da könnt ihr im Voraus Fragen stellen. Sogar bevor es die Software gibt.
Ich hoffe ChessBase war intelligent genug nur Turnierpartien / Mannschaftskämpfe unter langer Bedenkzeit zu nehmen, welche auch Elo technisch gewertet wurden.
Denn selbst hier dürften Statistiken problematisch werden wegen der Züge wie Ke1-Ke2 in der Eröffnung oder 1.g4 usw.
Mit den genannten Einschränkungen wären diese aber zumindest brauchbar.


Daran zweifle ich schwer, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Kurt
Parent - - By Max Siegfried Date 2024-11-04 18:04
Rainer Neuhäusler schrieb:

Frank Rahde (Mod.) schrieb:

Es gibt zumindest interessante Neuerungen: <a class='ura' href='<a class='ura' href='https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>

Das sieht auf den ersten Blick recht hilfreich aus, um sich auf den Spielstil eines Gegners vorzubereiten, auf den zweiten Blick aber dann doch sehr allgemein. Wie soll ich das alles in einer konkreten Live-Partie erkennen und taktisch und positionell umsetzen?

ChessBase-Beispiel eines aus der Datenbank gefilterten Spielstils: "Starke Eröffnungen, gleicht gut aus, hält die Damen auf dem Brett, opfert sehr gerne, keine Angst vor unsicherem König, greift an, riskantes, scharfes Spiel, belagert Schwächen – aktives Figurenspiel mit Schwarz, stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel." Ich versuche es mal auf der Ebene der Praxis:

-starke Eröffnungen:    ja gut, dann versuche ich es wohl besser unorthodox. Aber ob das einen Vorteil bringt? Es scheint mir besser, ganz allgemein, selbst ein intensives Studium der Eröffnungstheorie zu betreiben.
-hält Damen auf dem Brett:    da müsste ich dann praktisch eine Eröffnung wählen, eine Stellung provozieren, bei der es von Nachteil ist, die Dame zu behalten. Geht das und wer kann das? Partienmaterial dazu ?
-opfert sehr gerne:    daraus leiten sich für mich keine prophylaktischen Möglichkeiten ab. Wer genauer rechnet, gewinnt.
-keine Angst vor unsicherem König:    wie beim "Opfer", viel zu allgemein. Eine Schwäche, eine Stärke ? Das ist eine Sache der Partie und nicht der Vorbereitung.
-greift, an:    soll bei jedem Schachspieler mitunter vorkommen
-riskantes, scharfes Spiel:    dito, wer genauer rechnet gewinnt die Partie. Versuchshalber vielleicht mal gleich bei der Eröffnung "Giuoco Pianissimo" oder ähnliche "Friedensangebote" wählen. Oder aber auf die Fehler des anderen hoffen. Mal glückt das eine, mal das andere.          
-belagert Schwächen:    charakterisiert die positionelle Spielweise allgemein. Daraus lassen sich keine vorbereitenden Gegenmaßnahmen ableiten. Spezifiziert in keiner Weise, die meisten denken innerhalb einer Partie mal taktisch, mal positionell. Also weniger eine Charakterisierung des Gegners, sondern des Schachspiels überhaupt, wie in vielen anderen Fällen auch. 
-aktives Figurenspiel mit Schwarz:    Ja und?
-stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel:    da hilft grundsätzlich und unabhängig vom Gegner nur eines, Endspieltechnik trainieren!

Ebenfalls etwas überbewertet seitens ChessBase scheint mir die Erkenntnis:    "Spannend ist, dass für alle Nicht-Super-GMs und Nicht-Computer gilt: Je schärfer die Stellung, desto höher die mittlere Fehlergröße. Dieser immer exakt lineare Zusammenhang ist ein Merkmal menschlicher Ungenauigkeit."
Im Grunde wieder eine Binsenweisheit. Solche "fundamentalen" Erkenntnisse finden wir auch in Volksweisheiten wie "wer sich in Gefahr begibt, komm darin um" oder überhaupt bei allen Vorgängen, die mit "je, desto" einer linearen Steigerung unterworfen ist.  

Interessanter als solche statistischen Spielereien wäre vielleicht die Erhebung bei Schachspielern aller Leistungsklassen, inwieweit ihnen das Partienstudium des Gegners etwas gebracht hat. Die unmittelbar anschließende Frage dann, "aus welchen Daten sie diese Erkenntnis gezogen haben". "Handlungsforschung", sozusagen, so kommt man oft besser an valide Erhebungsmerkmale. 

Im übrigen, der hier charakterisierte Spielstil beschreibt das entsprechende ChessBase 18 Profil von Michail Tal. Nichts gegen eine solche Beschreibung, aber ich glaube nicht, dass dieser Befund seinen damaligen Gegnern weiter geholfen hätte bzw. etwas zu Tage förderte, was sie nicht schon wussten.

Fazit: die erhobenen Variablen des Spielstils und deren Operationalisierung mittels vorhandener Partiedaten sind für valide, in der Praxis gültige Ergebnisse, zu wenig spezifisch, um sich effizient auf einen Gegner vorzubereiten
oder einfacher:
Statistisch auswertbare Partiedaten und deren Bedeutung für die Wettkampfvorbereitung und Spielpraxis sind zwei Paar Stiefel.
.


Danke.
Ich habe einiges davon gegoogelt und das hier gefunden: https://www.schachfeld.de/threads/41184-chessbase-18/page2?p=687083#post687083

Style
Score (Very High) 80% (wird schon stimmen laut MEGA 2024)
Theory (Very High) 105% (würde ich so bestätigen, er war schließlich damals einer der super Profis und auch Weltmeister)
Decided Games (High) 47% (verstehe ich nicht. Wie hängt Decided Games mit dem Score oben zusammen?)
Tenacity (Medium) 50% (Hartnäckigkeit/Beharrlichkeit, wäre nur gut zu wissen, ob es sich hierbei um Tal in der Verteidigung hält oder um Tal im Angriff oder beides zusammen?)
Aggressiveness (Very High) 148% (würde ich so bestätigen, er war schließlich dafür bekannt)
Risk (Very High) 104% (würde ich so bestätigen, wer dermaßen Aggressiv spielt, ist auch risikofreudiger als der Durchschnitt.)
Positional Play (Very High) 94% (würde ich so bestätigen, er war schließlich damals einer der super Profis und auch Weltmeister)
Endgame Affinity (Medium) 40% (ich finde sein Endspielkönnen recht bescheiden. Für damalige Verhältnisse war es natürlich super.)

Was mich stört:
Wir wissen nicht wie extrem der Unterschied zwischen 50% und 100% und 150% ist.
Wir wissen nicht wo das Limit ist, Patricia Aggressiveness 300%? 500%?
Man muss das alles irgendwie ins Verhältnis setzen können zu sich selbst und anderen Spielern.
Angenommen dein Gegner ist ein normaler Vereinsspieler und 80 Jahre alt und seine Gegner waren meisten auch 80 Jahre alt, dann wird er ein für mich offensichtliches altes eher schwaches Schachniveau haben. Wenn du jetzt ein Vereinsspieler bis mit Anfang 20 (mit Hardware + Software + Bücher usw. aufgewachsen) und du spielst durchschnittlich gegen Anfang 20-jährige dann siehst du Schach mit anderen Augen. Jetzt gibt es das Problem das ihr schachlich, selbst wenn ihr genau die gleichen Werte hättet wie in der Tabelle oben, ihr offensichtlich komplett unterschiedlich spielen würdet. Seine Werte wären also gegen einen Gegner wie dich komplett anders als angenommen und deine Werte gegen ihn wären auch komplett anders. Wie wollt ihr euch so auf den Gegner vorbereiten???
Außerdem wissen wir nicht ob ChessBase die Werte anhand deiner Gegner, der gespielten Züge und der Ergebnisse zuordnet oder ob auch die Züge von komplett anderen Menschen und deren Ergebnisse in ihren Partien auf die Züge und die Statistik zu deinen Werten Einfluss haben.
Zusätzlich machen mir (High) 47% und (Medium) 50% Sorgen, BUG? Eigentlich müssten entweder die Zahlen oder die beiden Wörter getauscht werden. Es könnte natürlich sein das Decided Games 47% ein hoher Wert ist im Vergleich zu den meisten Spielern Weltweit.

---------------------------

Zurück zu deinem Text.
Ich kann dir jetzt schon sagen: Je höher deine Spielstärke, desto einfacher die Umsetzung. Beispiel: Wer den Unterschied zwischen einem weißfeldrigen Läufer und einem schwarzfeldrigen Läufer nicht kennt, der wird Probleme haben schwache Felder auszunutzen. Von daher bringt dir die Information "Gegner hat oft schwache Felder" nicht viel, solange du nicht das nötige Wissen hast.

-starke Eröffnungen:    ja gut, dann versuche ich es wohl besser unorthodox. Aber ob das einen Vorteil bringt? Es scheint mir besser, ganz allgemein, selbst ein intensives Studium der Eröffnungstheorie zu betreiben.
Wir wissen nicht wie viele Begriffe ChessBase verwendet (schwach, durchschnittlich, stark... oder noch weitere).
Davon ausgehend das "stark" das beste ist: Starke Eröffnungen = Gegner ist vom Spielstil her ggf. ein Theoretiker. Der hat die Eröffnungstheorie quasi auswendig gelernt. = Versuche gute Züge zu spielen und nicht zu patzen und zwar solange bis ihr nicht mehr in der Eröffnungsphase seit, sonst bis du sofort KO.

-hält Damen auf dem Brett:    da müsste ich dann praktisch eine Eröffnung wählen, eine Stellung provozieren, bei der es von Nachteil ist, die Dame zu behalten. Geht das und wer kann das? Partienmaterial dazu ?
Bedeutet: Er tauscht Damen nicht ab. Somit ist deine Dame auch auf dem Brett und es ist unwahrscheinlich das du sie gegen mehrere Figuren tauschen wirst, so oft kommt das nicht vor. Jetzt müsstest du wissen ob er nie Damen tauscht oder nur nicht in der Eröffnungsphase oder in der Mittelspielphase oder nur im Endspiel oder nur in 2 von 3 Phasen.
Gleichzeitig sagt dir die Info das du mit deiner Dame seine Dame angreifen könntest und er höchstwahrscheinlich den Abtausch vermeiden wird = und er somit unbewusst in Stellung XY einen schlechteren Zug spielt.
Oder er spielt mit seiner Damen einen Angriff auf deinen König und deine Dame gleichzeitig und geht davon aus das du die Dame dazwischen ziehen wirst, unterbewusst, weil er denkt das die Damen super wichtig sind und du das ganz bestimmt genauso siehst. Aber du tauscht die Damen ab, weil du im Gegensatz zu ihm an einer Taktik gerechnet hast und gemerkt hast das dies funktioniert.
Außerdem kann ich mir z.B. in seinen Partien anschauen wie gut sein Umgang mit den Damen ist. Wenn ich merken würde, dass er mit der Dame deutlich besser umgehen kann als ich mit meiner Dame, dann würde ich die Damen möglichst früh tauschen wollen.

-opfert sehr gerne:    daraus leiten sich für mich keine prophylaktischen Möglichkeiten ab. Wer genauer rechnet, gewinnt.
Das bedeutet, dass er besonders stark auf Züge achtet wie Lxh7, Lxg7 usw. und das er auch teilweise stärker aus dem Bauchgefühl heraus Opfer spielen wird. Von daher ist es von Vorteil wenn man sich mental auf gewisse Explosionen am Brett (TCEC Sound) vorbereitet und gegen einen Gegner mit Opfert = 150%, deutlich mehr potentielle Opferzüge im Voraus durchrechnet. Vergleich dein Verhalten zu einem anderen Gegner mit Opfert = 25%.

-keine Angst vor unsicherem König:    wie beim "Opfer", viel zu allgemein. Eine Schwäche, eine Stärke ? Das ist eine Sache der Partie und nicht der Vorbereitung.
Das hört sich an wie: Er vernachlässig die Rochade, er rochiert zu spät, er rochiert je nach Partie gar nicht, seine Bauernstruktur nach der Rochade sieht vor dem König aus wie Schweizer Käse, sein König steht irgendwo mittig auf dem Brett obwohl die gegnerische Dame und andere Figuren im Spiel sind usw.

-greift, an:    soll bei jedem Schachspieler mitunter vorkommen
Fritz 19, Stier, Charaktertyp: Angreifer (den habe ich übrigens auf der Stufe Großmeister platt gemacht).
Ist auf jeden Fall kein Fritz 19, Maus, Charaktertyp: Passivspieler. (den habe ich übrigens auch auf der Stufe Großmeister platt gemacht)
Je nachdem gegen wen ich antrete, kann ich mich komplett unterschiedlich auf die Gegner einstellen und vorbereiten.
Viele Fragen lassen sich selbst beantworten, wenn man die ChessBase Produkte nur verwenden würde

-riskantes, scharfes Spiel:    dito, wer genauer rechnet gewinnt die Partie. Versuchshalber vielleicht mal gleich bei der Eröffnung "Giuoco Pianissimo" oder ähnliche "Friedensangebote" wählen. Oder aber auf die Fehler des anderen hoffen. Mal glückt das eine, mal das andere.         
Falsch, wenn dir kein riskantes, scharfes Spiel liegt, was deine Statistik aussagt und bei ihm das Gegenteil der Fall ist, zumal er das ständig auf dem Brett hat und somit die nötige Erfahrung hat, dann solltest du Züge und Eröffnungen vermeiden die zu scharfem Spiel führen können. Du machst ja auch keine Bauernvorgabe am Anfang der Partie.
Entgegengesetzte Rochaden.
Er fängt an dort anzugreifen wo er will, auch wenn du ihn zuerst und woanders angreifen hast.
Bevorzugt taktische Stellungen.
Dürfte eher ein Aktivspieler oder Pragmatiker sein.

-belagert Schwächen:    charakterisiert die positionelle Spielweise allgemein. Daraus lassen sich keine vorbereitenden Gegenmaßnahmen ableiten. Spezifiziert in keiner Weise, die meisten denken innerhalb einer Partie mal taktisch, mal positionell. Also weniger eine Charakterisierung des Gegners, sondern des Schachspiels überhaupt, wie in vielen anderen Fällen auch.
Naja es könnte auch eine taktische Schwäche sein, ich hatte letztens eine Stellung auf dem Brett die mehr oder weniger forciert war bei sehr gutem Spiel beider Seiten und wo überraschend der gegnerische Turm gefesselt wurde. Ich habe ihn mit 4 Figuren angegriffen Läufer, Turm, Turm, Dame und der Gegner konnte nur 3 mal decken und der Turm stand mitten auf dem Brett im kleinen Zentrum. Ich habe den schwachen Turm ganz schön belagert.
Wobei es sich bei ChessBase meistens um positionelle Schwächen handeln dürfte.
Er ist darin geübt Felderschwächen, Vorpostenfelder, schwache Linien, Reihen und diagonalen usw. zu belagern und auszunutzen.
Du wirst sehen wie hoch sein Positional Play ist z.B. 94%.
Dies dürfte der Durchschnittliche Wert aller positioneller Faktoren sein.
Wenn bei ihm "belagert Schwächen" hervorgehoben ist, dann heißt das, dass er dies besonders gut kann, somit ist diese Fähigkeit bei im wahrscheinlich deutlich über 100%. Wenn du deutlich schwächer bis im Positional Play, dann solltest du scharfe Stellungen mit Gegenspiel anstreben, sonst siehst du nur zu wie er dich langsam auf einem Flügel positionell ausspielt und dann anfängt das gleiche am anderen Flügel zu machen.

-aktives Figurenspiel mit Schwarz:    Ja und?
= kein aktives Figurenspiel mit Weiß
= verhält sich eher neutral als Weißer mit den eigenen Figuren und das sollte dir eigentlich ausreichend Zeit geben um deine Figuren auf gute Felder zu bringen.
Außerdem weißt du das er die Partie mit Schwarz auskämpfen wird und nicht versuchen wird deinen Anzugsvorteil langsam zu neutralisieren um sich mit einem Remis abzufinden.

-stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel:    da hilft grundsätzlich und unabhängig vom Gegner nur eines, Endspieltechnik trainieren!
Wenn du in ein ausgeglichenes Endspiel gehst, wo er deutlich stärker mit den Türmen ist als du, dann wirst du wahrscheinlich verlieren.
Mache es so wie viele GMs von früher und biete zum Ende des Mittelspiels Remis an.
Wobei du hier eigentlich 2 Punkte in einen zusammengepackt hast.
-stark mit Türmen kann auch schon seit Beginn des Mittelspiels der Fall sein. Von daher solltest du nach Möglichkeit seine Türme abtauschen oder entsprechend neutralisieren.
-gut im technischen Endspiel ja was bedeutet gut für ChessBase?
Ihr kennt ja die Auflistung von vielen GUIs: Anfänger, Fortgeschrittener, Vereinsspieler, starker Vereinsspieler, Meisterkandidat, Meister, Großmeister usw.
Bedauerlicherweise sind deine Punkte "Einige der Beobachtungen bei Tal" und wenn ich da lese "gut im technischen Endspiel" und in der Statistik sehe ich (Medium) 40%, da läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
In Schulnoten:
6 Schwach/Anfänger = bis 20%
5 Fortgeschritten = bis 40%
4 Durchschnittlich = bis 60%
3 Überdurchschnittlich = bis 80%
2 Gut = bis 100%
1 Sehr gut (Magnus Carlsen) = bis 150%
Technische Endspiele beziehen sich auf die wichtigsten Endspielstellungen die man können sollte. (Hauptsächlich für Profis)
Praktische Endspiele sind Endspiele die eher bei normalen Schachspielern vorkommen. Z.B. entstehen diese oft aus Harakiri Stellungen heraus.

Die Binsenweisheit kennt noch längst nicht jeder.
Ich kann diese aber ebenfalls bestätigen.

-Statistisch auswertbare Partiedaten und deren Bedeutung für die Wettkampfvorbereitung und Spielpraxis sind zwei Paar Stiefel.
ChessBase 18 ist das Programm für Profis und diese können mit den Daten definitiv etwas anfangen.
Ich kann euch jetzt schon sagen dass die Remisquote steigen wird.
Parent - By Rainer Neuhäusler Date 2024-11-08 15:14 Edited 2024-11-08 15:23
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Solch ausführlicher Antwort gebührt natürlich eine Rückmeldung !
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Rainer Neuhäusler schrieb:

Frank Rahde (Mod.) schrieb:

Es gibt zumindest interessante Neuerungen: <a class='ura' href='<a class='ura' href='<a class='ura' href='https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>'>https://www.euroschach.de/media/products/chessbase-18-wichtigste-neuerungen-im-ueberblick.pdf</a>

Das sieht auf den ersten Blick recht hilfreich aus, um sich auf den Spielstil eines Gegners vorzubereiten, auf den zweiten Blick aber dann doch sehr allgemein. Wie soll ich das alles in einer konkreten Live-Partie erkennen und taktisch und positionell umsetzen?
ChessBase-Beispiel eines aus der Datenbank gefilterten Spielstils: "Starke Eröffnungen, gleicht gut aus, hält die Damen auf dem Brett, opfert sehr gerne, keine Angst vor unsicherem König, greift an, riskantes, scharfes Spiel, belagert Schwächen – aktives Figurenspiel mit Schwarz, stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel." Ich versuche es mal auf der Ebene der Praxis:
starke Eröffnungen:    ja gut, dann versuche ich es wohl besser unorthodox. Aber ob das einen Vorteil bringt? Es scheint mir besser, ganz allgemein, selbst ein intensives Studium der Eröffnungstheorie zu betreiben.
-hält Damen auf dem Brett:    da müsste ich dann praktisch eine Eröffnung wählen, eine Stellung provozieren, bei der es von Nachteil ist, die Dame zu behalten. Geht das und wer kann das? Partienmaterial dazu ?
-opfert sehr gerne:    daraus leiten sich für mich keine prophylaktischen Möglichkeiten ab. Wer genauer rechnet, gewinnt.
-keine Angst vor unsicherem König:    wie beim "Opfer", viel zu allgemein. Eine Schwäche, eine Stärke ? Das ist eine Sache der Partie und nicht der Vorbereitung.
-greift, an:    soll bei jedem Schachspieler mitunter vorkommen 
-riskantes, scharfes Spiel:    dito, wer genauer rechnet gewinnt die Partie. Versuchshalber vielleicht mal gleich bei der Eröffnung "Giuoco Pianissimo" oder ähnliche "Friedensangebote" wählen. Oder aber auf die Fehler des anderen hoffen. Mal glückt das eine, mal das andere.         
-belagert Schwächen:    charakterisiert die positionelle Spielweise allgemein. Daraus lassen sich keine vorbereitenden Gegenmaßnahmen ableiten. Spezifiziert in keiner Weise, die meisten denken innerhalb einer Partie mal taktisch, mal positionell. Also weniger eine Charakterisierung des Gegners, sondern des Schachspiels überhaupt, wie in vielen anderen Fällen auch.
-aktives Figurenspiel mit Schwarz:    Ja und?
-stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel:    da hilft grundsätzlich und unabhängig vom Gegner nur eines, Endspieltechnik trainieren!
Ebenfalls etwas überbewertet seitens ChessBase scheint mir die Erkenntnis:    "Spannend ist, dass für alle Nicht-Super-GMs und Nicht-Computer gilt: Je schärfer die Stellung, desto höher die mittlere Fehlergröße. Dieser immer exakt lineare Zusammenhang ist ein Merkmal menschlicher Ungenauigkeit."
Im Grunde wieder eine Binsenweisheit. Solche "fundamentalen" Erkenntnisse finden wir auch in Volksweisheiten wie "wer sich in Gefahr begibt, komm darin um" oder überhaupt bei allen Vorgängen, die mit "je, desto" einer linearen Steigerung unterworfen ist. 
Interessanter als solche statistischen Spielereien wäre vielleicht die Erhebung bei Schachspielern aller Leistungsklassen, inwieweit ihnen das Partienstudium des Gegners etwas gebracht hat. Die unmittelbar anschließende Frage dann, "aus welchen Daten sie diese Erkenntnis gezogen haben". "Handlungsforschung", sozusagen, so kommt man oft besser an valide Erhebungsmerkmale.
Im übrigen, der hier charakterisierte Spielstil beschreibt das entsprechende ChessBase 18 Profil von Michail Tal. Nichts gegen eine solche Beschreibung, aber ich glaube nicht, dass dieser Befund seinen damaligen Gegnern weiter geholfen hätte bzw. etwas zu Tage förderte, was sie nicht schon wussten.
Fazit: die erhobenen Variablen des Spielstils und deren Operationalisierung mittels vorhandener Partiedaten sind für valide, in der Praxis gültige Ergebnisse, zu wenig spezifisch, um sich effizient auf einen Gegner vorzubereiten
oder einfacher:
Statistisch auswertbare Partiedaten und deren Bedeutung für die Wettkampfvorbereitung und Spielpraxis sind zwei Paar Stiefel.

Max Siegfried schrieb:
Ich kann dir jetzt schon sagen: Je höher deine Spielstärke, desto einfacher die Umsetzung.

Na ja, Binsenweisheiten kann jeder prophezeien. Wer darin geübt ist, Strukturen, Muster, Formationen, Eröffnungs- und Stellungstypen zu erkennen, Partiebeispiele im Kopf hat, Endspieltechniken beherrscht, kann auch mit Stilprofilen mehr anfangen, was deren "Nährwert" für die Spielpraxis aber nach wie vor offen lässt. 

Je höher, desto besser, bzw. linear wie die Elozahlen, ist der Zusammenhang Spielstärke/Umsetzung sowieso nicht.
Tal, um dessen Profil es hier geht, ist ein gutes Beispiel dafür. Er hätte auf statistische Spielerprofile nicht viel gegeben und hat den Lauf der Partie seinen genialen Eingebungen überlassen, so wie es auch Murphy und Capablanca taten. Heutzutage gehören Spieler wie Nakamura, Firouzja, Rapport, Mamedyarov eher in diese Kategorie. Es ist die Frage, inwieweit sie überhaupt den Gegner ins Kalkül ziehen, geschweige denn irgendwelche Statistiken über ihn. Für die zählte und zählt mehr die Stellung auf dem Brett und weniger, wer dahinter sitzt.
Auf der anderen Seite gibt es Theoretiker wie Lasker, Botwinnik, Caruana, Giri, Ding, die sich sehr intensiv auf ihre ihre Gegner vorbereiten. Die konnten oder können eher was mit Spielstilen anfangen. Lasker beherrschte sogar die Kunst, nicht den besten, sondern den unangenehmsten Zug für den Gegner zu finden.

Spielstärke ist nicht alles. Qualitäten wie Wille, Interesse, Motivation dürfen nicht vergessen werden. Der Wille, Weltmeister zu werden, war z.B. besonders, -geradezu fanatisch-, ausgeprägt bei Aljechin, Fisher und wohl auch Kasparov. Bei Carlsen hat er, wie man weiß, zunehmend nachgelassen und sich sogar ins Gegenteil verkehrt.
Analog dazu, ein bestimmtes schachliches Niveau vorausgesetzt, ist die Bereitschaft und der Wille eines Schachspielers, Stilprofile zur Wettkampfvorbereitung einzusetzen, vielleicht sogar entscheidender als alles andere. Ob der Proband dann mit Überzeugung dabei bleibt, wäre zu erheben.

Alles in allem und wie auch im folgenden, schwingt mir hier zu sehr der Unterton mit: "wer dieses Feature ablehnt, ist eben ein schlechter Spieler bzw. versteht nicht viel vom Schach ". So wie weiland gewohnt von Leuten, die durch jedes Windows einen Apple werfen (versteht nur der Forumsinsider). Der nächste Absatz bleibt beim Thema.   

Max Siegfried schrieb:
Beispiel: Wer den Unterschied zwischen einem weißfeldrigen Läufer und einem schwarzfeldrigen Läufer nicht kennt, der wird Probleme haben schwache Felder auszunutzen. Von daher bringt dir die Information "Gegner hat oft schwache Felder" nicht viel, solange du nicht das nötige Wissen hast.

Da passt du die Population deiner Argumentation an, bzw. machst sie dümmer als sie ist. Wo sind wir denn hier? Schach ist hier das Thema, nicht Mühle und Halma. Das fällt mir aber des öfteren auf, dass hier Eulen nach Athen getragen werden, was vielleicht auch auf eine gewisse Überhöhung des Eigenwissens hindeuten könnte.
Kriterien wie Stärke des Läuferpaars, schwache Felder, Entwicklung der Leichtfiguren, typische Bauernformationen, Zentrumsbeherrschung, Kontrolle starker Felder, Türme auf die 7. Reihe, Turmverdoppelung, Angriffsziel „F7“,  kennt schon der fortgeschrittene und lernwillige Anfänger. Also, „die schwachen Felder eines einzelnen Läufers“ sind kein gutes Beispiel für das (nicht) vohandene Know-how einer Schachcommunity.   
Überhaupt, a propos informierte Community. Mal so nebenbei bemerkt, ChessBase kennen hier viele schon aus Zeiten, in denen Frederic Friedel noch im Kreise der Schachprominenz, inkl. Kasparov, mit diesem Datenbankprogramm Eindruck schinden konnte. Lang, lang ist’s her.

Max Siegfried schrieb:
-hält Damen auf dem Brett:    da müsste ich dann praktisch eine Eröffnung wählen, eine Stellung provozieren, bei der es von Nachteil ist, die Dame zu behalten. Geht das und wer kann das? Partienmaterial dazu ?
Bedeutet: Er tauscht Damen nicht ab. Somit ist deine Dame auch auf dem Brett und es ist unwahrscheinlich das du sie gegen mehrere Figuren tauschen wirst, so oft kommt das nicht vor. Jetzt müsstest du wissen ob er nie Damen tauscht oder nur nicht in der Eröffnungsphase oder in der Mittelspielphase oder nur im Endspiel oder nur in 2 von 3 Phasen.
Gleichzeitig sagt dir die Info das du mit deiner Dame seine Dame angreifen könntest und er höchstwahrscheinlich den Abtausch vermeiden wird = und er somit unbewusst in Stellung XY einen schlechteren Zug spielt.
Oder er spielt mit seiner Damen einen Angriff auf deinen König und deine Dame gleichzeitig und geht davon aus das du die Dame dazwischen ziehen wirst, unterbewusst, weil er denkt das die Damen super wichtig sind und du das ganz bestimmt genauso siehst. Aber du tauscht die Damen ab, weil du im Gegensatz zu ihm an einer Taktik gerechnet hast und gemerkt hast das dies funktioniert.
Außerdem kann ich mir z.B. in seinen Partien anschauen wie gut sein Umgang mit den Damen ist. Wenn ich merken würde, dass er mit der Dame deutlich besser umgehen kann als ich mit meiner Dame, dann würde ich die Damen möglichst früh tauschen wollen.

So so, "unbewusst", samt freier Assoziation. Respekt, Sherlock Holmes und Sigmund Freud in una persona. Vielleicht haben die bei ChessBase tatsächlich solch einen fantasiebegabten Interpretationskünstler vor Augen wie dich   

Max Siegfried schrieb:
-opfert sehr gerne:    daraus leiten sich für mich keine prophylaktischen Möglichkeiten ab. Wer genauer rechnet, gewinnt.
Das bedeutet, dass er besonders stark auf Züge achtet wie Lxh7, Lxg7 usw. und das er auch teilweise stärker aus dem Bauchgefühl heraus Opfer spielen wird. Von daher ist es von Vorteil wenn man sich mental auf gewisse Explosionen am Brett (TCEC Sound) vorbereitet und gegen einen Gegner mit Opfert = 150%, deutlich mehr potentielle Opferzüge im Voraus durchrechnet. Vergleich dein Verhalten zu einem anderen Gegner mit Opfert = 25%.

„Mehr potentielle Opferzüge durchrechnen“, ja meinetwegen. Sage ich doch aber auch: „wer genauer rechnet, gewinnt“. Leider ist es halt so, dass Tal und auch deutlich schwächere Repräsentanten des öfteren, in der Tat "aus dem Bauchgefühl heraus", opfern, wo du dann sagst, das gibt’s ja gar nicht“. So besehen, erweitern sich die in Erwägung zu ziehenden Opfermöglichkeiten ins Unermessliche.

Max Siegfried schrieb:
-greift, an:    soll bei jedem Schachspieler mitunter vorkommen
Fritz 19, Stier, Charaktertyp: Angreifer (den habe ich übrigens auf der Stufe Großmeister platt gemacht).
Ist auf jeden Fall kein Fritz 19, Maus, Charaktertyp: Passivspieler. (den habe ich übrigens auch auf der Stufe Großmeister platt gemacht)
Je nachdem gegen wen ich antrete, kann ich mich komplett unterschiedlich auf die Gegner einstellen und vorbereiten.

Leider ist sehr häufig das Untypische typisch, aber lustig ist es allemal. Meine Typen wären:
Sokrates. Er weist nach, dass du von Eröffnungen, Positionsspiel und Endspieltechnik weitaus weniger Ahnung hast, als es dir wähnt.
Othello und Jago. O. fällt auf jeden Trick herein und J. stellt dir eine Falle nach der anderen.
Gandhi. Seinem Remis ist kaum auszuweichen. 
Houdini, wenigstens noch als Spielstil. Engt dich mit der Zeit so ein, dass du laufend unter Zugzwang stehts, bis dir nur mehr einer bleibt.
Trump. Du meinst, du hast ihn schon, doch er rappelt sich immer wieder hoch.

Max Siegfried schrieb:
-riskantes, scharfes Spiel:    dito, wer genauer rechnet gewinnt die Partie. Versuchshalber vielleicht mal gleich bei der Eröffnung "Giuoco Pianissimo" oder ähnliche "Friedensangebote" wählen. Oder aber auf die Fehler des anderen hoffen. Mal glückt das eine, mal das andere.         
Falsch, wenn dir kein riskantes, scharfes Spiel liegt, was deine Statistik aussagt und bei ihm das Gegenteil der Fall ist, zumal er das ständig auf dem Brett hat und somit die nötige Erfahrung hat, dann solltest du Züge und Eröffnungen vermeiden die zu scharfem Spiel führen können.

Ist doch meine Rede, "Giuoco Pianissimo" oder ähnliche "Friedensangebote"  

Max Siegfried schrieb:
-belagert Schwächen:    charakterisiert die positionelle Spielweise allgemein. Daraus lassen sich keine vorbereitenden Gegenmaßnahmen ableiten. Spezifiziert in keiner Weise, die meisten denken innerhalb einer Partie mal taktisch, mal positionell. Also weniger eine Charakterisierung des Gegners, sondern des Schachspiels überhaupt, wie in vielen anderen Fällen auch.
Naja es könnte auch eine taktische Schwäche sein, wobei es sich bei ChessBase meistens um positionelle Schwächen handeln dürfte.
Wenn bei ihm "belagert Schwächen" hervorgehoben ist, dann heißt das, dass er dies besonders gut kann, somit ist diese Fähigkeit bei im wahrscheinlich deutlich über 100%. Wenn du deutlich schwächer bis im Positional Play, dann solltest du scharfe Stellungen mit Gegenspiel anstreben, sonst siehst du nur zu wie er dich langsam auf einem Flügel positionell ausspielt und dann anfängt das gleiche am anderen Flügel zu machen.

Das sind genau jene idealtypischen, singulären Prozentinterpretationen, die zu fragwürdigen Reaktionen, Strategien und Taktiken verleiten können. Du spielst zunehmend wahrscheinlichkeitsstatistisch, anstatt dein positionelles Spiel systematisch zu verbessern.

Max Siegfried schrieb:
-aktives Figurenspiel mit Schwarz:    Ja und?
= kein aktives Figurenspiel mit Weiß
= verhält sich eher neutral als Weißer mit den eigenen Figuren und das sollte dir eigentlich ausreichend Zeit geben um deine Figuren auf gute Felder zu bringen.
Außerdem weißt du das er die Partie mit Schwarz auskämpfen wird und nicht versuchen wird deinen Anzugsvorteil langsam zu neutralisieren um sich mit einem Remis abzufinden.

Dazu kann ich mich nicht äussern. "Aktiv" klingt immer gut. Aktives Figurenspiel“ stellt an sich keine Qualität dar, wenn man nicht weiß, wie das statistisch extrahiert wird.

Max Siegfried schrieb:
-stark mit Türmen, gut im technischen Endspiel:   da hilft grundsätzlich und unabhängig vom Gegner nur eines, Endspieltechnik trainieren!
Wenn du in ein ausgeglichenes Endspiel gehst, wo er deutlich stärker mit den Türmen ist als du, dann wirst du wahrscheinlich verlieren.
Mache es so wie viele GMs von früher und biete zum Ende des Mittelspiels Remis an.

Macht er nicht, da er ja um seine Endspielstärke weiß.

Max Siegfried schrieb:
-stark mit Türmen kann auch schon seit Beginn des Mittelspiels der Fall sein. Von daher solltest du nach Möglichkeit seine Türme abtauschen oder entsprechend neutralisieren.

Wieder so eine isolierte Patentlösung, die dann unversehens zu Stellungen führen kann, die dem Profilfan noch weniger liegen, weil das Turmspiel schließlich nicht seine einzige Schwäche ist. Lieber natürlich, aus sich selbst heraus spielen. Die statistische Abwägung der eigenen Stärken und Schwächen und der des Gegners werden sonst zum unlösbaren Problem.  

Max Siegfried schrieb:
--Statistisch auswertbare Partiedaten und deren Bedeutung für die Wettkampfvorbereitung und Spielpraxis sind zwei Paar Stiefel.
ChessBase 18 ist das Programm für Profis und diese können mit den Daten definitiv etwas anfangen.
Ich kann euch jetzt schon sagen dass die Remisquote steigen wird.

Alles klar, die Elite greift zu Apple und ChessBase. Ich werde im Auge behalten, wie intensiv die Schachprofis, FIDE-Rangliste 1 bis 100, die ChessBase-Profile konsultieren. Den Hamburgern wünsche ich aber, des Absatzes und Umsatzes wegen,  eine doch etwas breiter gestreute Klientel bis hinunter in die Niederungen der lokalen Gemeindeschachclubs und der Schachforen...da, wo die Leiden des gemeinen ChessBase-Nutzers besungen werden.
.
Parent - - By Klaus S. Date 2024-11-04 18:05 Upvotes 1
Hallo Rainer,

du hast es wieder auf den Punkt gebracht. Ich stimme dir vollkommen zu.
Durch diese 'Neuerungen' wird meiner Meinung nach das Programm auch unnötig aufgeblasen und die
Fehleranfälligkeit steigt damit auch wieder an.

Ich bin mit CB17 zufrieden und lasse  es damit gut sein.

Alle 2 Jahre zwanghaft was Neues zu bringen macht es für die Entwickler nicht einfacher.
Parent - By Rainer Neuhäusler Date 2024-11-05 23:13
Klaus S. schrieb:

Hallo Rainer,
du hast es wieder auf den Punkt gebracht. Ich stimme dir vollkommen zu.
Durch diese 'Neuerungen' wird meiner Meinung nach das Programm auch unnötig aufgeblasen und die
Fehleranfälligkeit steigt damit auch wieder an.
Ich bin mit CB17 zufrieden und lasse  es damit gut sein.
Alle 2 Jahre zwanghaft was Neues zu bringen macht es für die Entwickler nicht einfacher.

Danke Klaus, eine Version mal weglassen, oder sogar zwei, spart einiges
.
Parent - - By Rainer Neuhäusler Date 2024-11-13 19:41 Edited 2024-11-13 19:58 Upvotes 1
Max Siegfried schrieb:

Lohnt sich der Kauf?

Schön, das alles zu lesen, über was der Computerschachfreund erfreut und enttäuscht sein kann  

Je näher diese Bescherungskiste, genannt Weihnachten, rückt, desto mehr juckt es mich seit jeher in den Fingern, den Schach-/Computerschachfreund in mir mit neuer Hard- oder Software zu beglücken. Vor der Computerzeit waren es Bücher oder schöne Bretter und Figurensätze.
Dieses Jahr standen Mephisto Phoenix, Chessnut Evo und das ChessBase-Update von 17 auf 18 zur Option. Taschengeldmäßig kein Problem, denn die Ersparnisse sind enorm, wenn man sich mit nur einem Produkt zufrieden gibt 

Also ging ich in mich, und stellte mir die Frage, was willst du eigentlich am meisten bzw. was vermisst du am meisten, und kam zu der verblüffenden Erkenntnis: nichts von alledem und warum bin ich da nicht schon viel früher drauf gekommen.
Was ich am meisten vermisse ist, in einer gemütlichen Ecke vor einem echten Holzbrett zu sitzen, den schön geschnitzten Springer auf dem Weg von b1 nach c3 in der Hand zu spüren, und das eben ohne blinkende Leds, ohne Displays mit Variantenschlangen, Zugvorschlägen und -bewertungen, Bedrohungspfeilen und Partienlisten, die diese Stellung schon auf dem Brett hatten.

Der Gegner darf trotzdem der Computer sein, aber der steht ein paar Meter entfernt und ich sage ihm meine Züge und er sagt mir die seinen, akustisch, wie ein Mensch, nicht blinkend! Fritz kann das und die Engine, die Spielstärke, oder den Stil kann ich mir vorher ja aussuchen. Und wenn ich unbedingt neugierig auf Analysen bin, dann steht der Kiebitz einfach auf und guckt.

Tut mir leid, aber der Kommerz geht dieses Mal bei mir leer aus.
.
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2024-11-14 08:02
Rainer Neuhäusler schrieb:

Max Siegfried schrieb:

Lohnt sich der Kauf?

Schön, das alles zu lesen, über was der Computerschachfreund erfreut und enttäuscht sein kann  

Der Gegner darf trotzdem der Computer sein, aber der steht ein paar Meter entfernt und ich sage ihm meine Züge und er sagt mir die seinen, akustisch, wie ein Mensch, nicht blinkend! Fritz kann das und die Engine, die Spielstärke, oder den Stil kann ich mir vorher ja aussuchen. Und wenn ich unbedingt neugierig auf Analysen bin, dann steht der Kiebitz einfach auf und guckt.
.


Hallo Rainer
Wie geht denn das? Der Fritz hat doch keine Spracheingabe, oder irre ich mich da?
Gruss
Kurt
Parent - By Rainer Neuhäusler Date 2024-11-14 11:17 Edited 2024-11-14 11:47
Kurt Utzinger schrieb:

Rainer Neuhäusler schrieb:

Max Siegfried schrieb:

Lohnt sich der Kauf?
Schön, das alles zu lesen, über was der Computerschachfreund erfreut und enttäuscht sein kann  
Der Gegner darf trotzdem der Computer sein, aber der steht ein paar Meter entfernt und ich sage ihm meine Züge und er sagt mir die seinen, akustisch, wie ein Mensch, nicht blinkend! Fritz kann das und die Engine, die Spielstärke, oder den Stil kann ich mir vorher ja aussuchen. Und wenn ich unbedingt neugierig auf Analysen bin, dann steht der Kiebitz einfach auf und guckt.

Wie geht denn das? Der Fritz hat doch keine Spracheingabe, oder irre ich mich da?

Gut, dass du nachfragst, Kurt. Bei genauerer Recherche stellt man leider fest, dass Sprachausgabe und auch Spracheingabe zwar möglich sind, aber nicht im Sinne der Interaktion von Zugansage- Zug berechnen - Zugausgabe. Du kannst die Spracheingabe nur nutzen, um Kommentare in die Partienotation zu schreiben. Siehe Optionen - Multimedia – „Spracherkennung “. Das ist aber auch von installierten Sprachpaketen abhängig. Ich bin da, prima vista, auch auf die Option "Spracherkennung" reingefallen.

Schade, darüber könnten sich die Hamburger auch mal im Sinne von Barrierefreiheit für Blinde Gedanken machen.

Bleibt also die Frage, welche GUI ist am besten dafür geeignet, um über Mikrofon und Lautsprecher Schach zu spielen? Doch nicht so easy, wie ich mir das vorgestellt habe, müsste aber doch hinzukriegen sein, Vorschläge und Installationsanleitungen werden dankend angenommen

Gruß Rainer
.
- By Michael Bechmann Date 2024-11-04 04:20 Edited 2024-11-04 04:24 Upvotes 2
4. Option, die nicht zur Abstimmung steht:
Man lässt es sich vom Weihnachtsmann bringen - wenn er so viel von Computerschach erübrigen will und eine entsprechende Schachempathie empfindet. 

Da sollte man aber ein bisschen schlechtes Gewissen haben sollte, denn mit dieser DVD für einen muss dann der Weihnachtsmann bei anderen Kindern ein wenig sparen, denn Chessbase18 ist ziemlich teuer.
- By Frank Quisinsky Date 2024-11-04 23:46 Edited 2024-11-04 23:55
Hallo zusammen,

ich habe mit "Ja" abgestimmt.
Vielleicht, weil mich GUI-Änderungen immer sehr interessieren, noch resultierend aus meiner Zeit mit Martin bei Arena.
Fantasie ist die höchste Gabe bei Innovation.

Ich finde grundsätzlich die Änderungen interessant.
Seit Jahren wird von mir bemängelt, dass die Statistik-Features zu wenig sind.
Die angekündigten Änderungen gehen ein wenig in diese Richtung und das finde ich gut.
Auch die letzten Änderungen waren durchdacht und gut, bei ChessBase und bei Fritz.

Zu bemängeln wäre, dass nach so vielen Jahren der Treue auch Kunden mal ein solches Update kostenfrei erhalten.

Ob nun zu Fritz oder ChessBase. In diese Software wurde mittlerweile ein Vermögen von mir investiert, es gab kaum Versionen, die ich z. B. ausgelassen habe.
Auch wenn in diesen Zeiten gerade Softwareanbieter hart kämpfen müssen, um Kosten zu decken oder den Kosten-Apparat aufrecht zu erhalten.

Auch die Geschichten um FatFritz, Houdini, Rybka haben mir nicht sonderlich gut gefallen, war gar richtig verärgert darüber!
Es gibt so viele begabte Engine-Programmierer, gut ist das die Fritz Engine von Frank Schneider kommt. Ein anderes Thema!

Auf Meldungen zu Fehler im Netz wird nach meinen Beobachtungen weniger reagiert, vielleicht bis es den Entwicklern selbst mal etwas auffällt.
Dieser Eindruck entsteht.

Mir fehlt eine Datenbank für Fehlermeldungen. Bei Arena hatten wir ein Support-Forum und sammelten in einer Rubrik die Fehler.
Das war sehr hilfreich, schon vor mehr als 10 Jahren einfach genial. Die Software konnte dadurch deutlich verbessert werden und ist heute noch sehr beliebt.

Aber nun gut, es gibt genug Positives um Chessbase und wir können froh sein das weiter entwickelt wird.
Das sich die Software aufbläht ist nicht der Punkt, eher das durch die entstehenden Fehler weiterhin auch Updates angeboten werden.

Sind wir ehrlich, Updates sind keinesfalls mehr selbstverständlich.

Also, ChessBase Datenbanksoftware kann kommen.
Bin gespannt und schaue mir das gerne an.

Mit dem Rabatt auf zwei Jahre gesehen (Updates-Zyklus) ist ein Update "jährlich gesehen" nun auch nicht so teuer.
Finde die Preise halten sich noch in Grenzen, würde gar sagen sind angemessen.

Viele Grüße
Frank
- - By Michael Bechmann Date 2024-11-08 20:07 Edited 2024-11-08 20:12
Die optische Darstellung, besonders die einfarbig blauen sparsamen Symbole im Menüband, gefällt mir absolut gar nicht, sondern finde sie sehr hässlich.

Welche Neuerungen dazu kommen und ob sie für einen normalen Nutzer auch nützlich sind, ist mir noch nur diffus geblieben.
Parent - By Max Siegfried Date 2024-11-10 10:34
- - By Michael Bechmann Date 2024-11-10 17:11 Edited 2024-11-10 17:20
Warum muss man das eigentlich alle 2 Jahre teuer bezahlen statt Neuerungen normal als Update angeboten zu werden? Immerhin muss man 50 Euro/Jahr auch genau dafür bezahlen.
Bei MS365 oder Adobe funktioniert das genau so: Man zahlt einen monatlichen oder jährlichen Preis als Abonnement und man bekommt stets alle Updates ohne weitere Kosten.
Auch bei Windows bekommt man die neuste Version für eine begrenzte Zeit die neuste Version als Update nach Veröffentlichung kostenlos und andere Updates auch kostenlos - sogar ohne Abonnementsgebühren.
Ich muss nicht jährlich darüberhinaus regelmäßig eine neue Photoshop- oder Office-Version außerhalb der Abonnementsgebühr für einen dreistelligen Preis kaufen.
Parent - - By Frank Rahde (Mod.) Date 2024-11-10 17:55 Upvotes 4
Im Grunde sind es bei Chessbase nun sogar 75 Euro/Jahr, da das Upgrade 149 Euro kostet. Aus Sicht eines treuen Chessbase Kunden, der seit Jahren die das Produkt kauft, ist dies sehr teuer.
Parent - - By Max Siegfried Date 2024-11-11 17:47
Die Software ist ab sofort erhältlich.
Parent - By Michael Bechmann Date 2024-11-11 21:33 Upvotes 2
Mal sehen, was der Weihnachtsmann erübrigen kann und bis dahin sind sicher schon viele Updates vorhanden.
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 10:21 Upvotes 1
Hi Frank,

im Grunde ja 56 Euro auf zwei Jahre gesehen wenn das Angebot genutzt wurde.
Habe die DVD Version bestellt, bin mal gespannt und hebe mir das für Weihnachten auf.
Komme derzeit eh zu nichts.

Dauert natürlich auch immer eine gewisse Zeit bis die DVD versendet wurde.

Viele Grüße und den Nutzern viel Spaß mit der neuen Version.
Frank
Parent - - By Tommy Tulpe Date 2024-11-13 11:14 Upvotes 2
Tja, lieber Frank, auch ich freute mich in der Vergangenheit über Chessbase-DVDs. Nach meinem Kenntnisstand wirst du diesmal leider vergeblich auf eine DVD warten. Chessbase hatte kürzlich verkündet, dass man nur noch leere DVD-Hüllen bestellen kann, in denen dann der Freischaltcode  für einen Download eingedruckt ist.
Aus meiner Sicht sehr unschön.
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 11:43 Upvotes 1
Hallo Tommy,

ach so!
Schade, nun gut!
Brenne ich mir das Zeug selbst auf die DVD mit einem Weihnachtsmann drauf.
Mache noch einen Wasp drauf und die Welt ist völlig in Ordnung, so in Ordnung ist die derzeit ja auch nicht.

Gruß
Frank
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2024-11-13 12:26 Upvotes 1
Frank Quisinsky schrieb:

Hallo Tommy,

ach so!
Schade, nun gut!
Brenne ich mir das Zeug selbst auf die DVD mit einem Weihnachtsmann drauf.
Mache noch einen Wasp drauf und die Welt ist völlig in Ordnung, so in Ordnung ist die derzeit ja auch nicht.

Gruß
Frank


Hallo Frank
Weshalb das noch auf eine DVD brennen. Du kannst ja deine einmal bestellte Ware jederzeit wieder online von CB herunterladen.
Gruss
Kurt
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 12:31 Upvotes 1
Stimmt auch wieder.
Dat ChessBase Zeug war doch immer auf DVD.

Ich werde alt.
Dabei habe ich USB 3.2 Sticks oder kann ja runterladen.
Aber wenn die Russen kommen, die Chinesen oder sonst wer ist der CB-Server vielleicht nicht mehr sicher?
OK, in diesem Fall brauche ich auch kein USB 3.2 oder sonst was für einen Stick.

Mache Scherze, oder auch nicht ... keine Ahnung!

Fest steht, wir brauchen eine stabile Regierung, schon wegen dem ChessBase Zeug.
Parent - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 12:38
Vielleicht in den Weltraum schießen mit einem Satteliten anstatt diese dumme Schallplatte.
Die kann doch niemand abspielen. Mit den Partiedaten sind die Glückichen Finder auch ne Zeit beschäftigt.
Ne bessere Sicherung gibt es eh nicht, lt. gedacht.
Voyager 19 mit ChessBase 19 drauf und alle sind glücklich.
Parent - - By Michael Bechmann Date 2024-11-13 13:59 Upvotes 1
"wegen des Zeuges" (Genitiv)
Parent - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 14:06
Das stimmt, aber ich schrieb ja auch "Dat".
Muss mir dat schnell wieder abgewöhnen!
Parent - - By Tommy Tulpe Date 2024-11-13 12:36
Kurt Utzinger schrieb:


<code>Hallo Frank
Weshalb das noch auf eine DVD brennen. Du kannst ja deine einmal bestellte Ware jederzeit wieder online von CB herunterladen.
Gruss
Kurt
</code>



Bin zwar nicht Frank, möchte aber trotzdem antworten.
Es gibt Leute wie mich und Frank, die eine DVD als Hardware einfach gern besitzen. Und nein, ich bin noch nicht 90 und auch noch nicht 70 Jahre alt.
Es ist ein schönes Gefühl.

Grüße von Ulrich
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 12:41 Upvotes 1
Genau, hätte auch lieber ne DVD.
Seinerzeit kostete eine DVD mit gedrucktem Handbuch und 4-Farben Druck (Ruffian DVD, gab seinerzeit nur 3 4-Farben Drucker für DVDs in Europa) 1,56 Euro bei einer Abnahme von ...
So teuer ist das nicht, vielleicht heute etwas teurer.
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2024-11-13 12:45 Upvotes 1
Frank Quisinsky schrieb:

Genau, hätte auch lieber ne DVD.
Seinerzeit kostete eine DVD mit gedrucktem Handbuch und 4-Farben Druck (Ruffian DVD, gab seinerzeit nur 3 4-Farben Drucker für DVDs in Europa) 1,56 Euro bei einer Abnahme von ...
So teuer ist das nicht, vielleicht heute etwas teurer.


Hallo Frank
Auch schon ein bisschen an die Umwelt gedacht. Am Tage X
landen all deine DVD-Scheiben im Abfall und müssen entsorgt werden.
Gruss
Kurt
Parent - - By Tommy Tulpe Date 2024-11-13 12:55
Lieber Kurt,
ich kann einfach nicht glauben, dass der Umwelt-Aspekt der entscheidende Grund für Chssbase gewesen ist, keine DVDs mehr anzubieten.
Den Kauf von Chessbase 18 ohne DVD boykottiere ich. Mal sehen, wie viele Jahre ich den "Boykott" durchziehen werde...  
Jeder muss natürlich selbst entscheiden, wo er seine Ökobilanz verbessert oder wo er kleine "Sünden" begehen will. Ich beispielsweise fahre möglichst Farrad, besitze ein Elektroauto, esse kein Fleisch mehr. Aber doch, DVDs hätte ich weiterhin gerne.

Grüße von Ulrich
Parent - By Kurt Utzinger Date 2024-11-13 13:11 Edited 2024-11-13 13:16
Tommy Tulpe schrieb:

Lieber Kurt,
ich kann einfach nicht glauben, dass der Umwelt-Aspekt der entscheidende Grund für Chssbase gewesen ist, keine DVDs mehr anzubieten.
Den Kauf von Chessbase 18 ohne DVD boykottiere ich. Mal sehen, wie viele Jahre ich den "Boykott" durchziehen werde...  
Jeder muss natürlich selbst entscheiden, wo er seine Ökobilanz verbessert oder wo er kleine "Sünden" begehen will. Ich beispielsweise fahre möglichst Farrad, besitze ein Elektroauto, esse kein Fleisch mehr. Aber doch, DVDs hätte ich weiterhin gerne.
Grüße von Ulrich


Hallo Ulrich
Du bist ja fast vorbildlich unterwegs, chapeau! Auf jeden Falls besser als ich selbst:
Kein Fahrrad, Hybrid-Auto, viel zu Fuss (Hunde). Aber noch immer Fleisch, wenn
auch sehr sehr weit unter dem schweizerischen Landesdurchschnitt von 48 kg/Jahr.
Gruss
Kurt
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 13:58
Seit einem Unfall in 2023 fahre ich kein Auto mehr.
Der war unverschuldet und es kann wirklich sehr schnell gehen.
Bin eh lieber mit dem Fahrrad unterwegs und das ist auch ein Hobby von mir.
Und zur Zeit bin ich hier im Ort gar darauf angewiesen und auf Bus.
Nur hier geht es steil hoch und ich will kein Elektrorad. Irgendwann schaffe ich den Berg hochzufahren.
Zur Zeit hächel ich mit immer weniger Pausen den Berg hier hoch.

Aber auf Fleisch komplett verzichten?
Schränke mich stark ein, aber so ganz geht das nicht.
Meine Bolognese ohne Rinderhack ... da ist nicht dran zu denken.
Schlimmer wäre es gar auf weiße Schokolade oder Haribo zu verzichten.

Fest steht, in dieser Zeit lernen einige bewusster zu leben.
Das ist auch richtig und gut so nur bei mir ist da noch oft der innere Rinderhund im Weg.
Parent - - By Michael Bechmann Date 2024-11-13 14:05
So kommt man von Chessbase 18 ganz allmählich auf Rindergehacktes....    
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 14:13
Liest ja niemand mit.
Verkrümel mich wieder!
Parent - By Michael Bechmann Date 2024-11-13 14:29
Da fällt mir ein ganz neues Spiel ein:

Im Internet oder bei Word gibt es ein Synonym-Wörterbuch: Man nimmt ein "Grundwort" und nimmt aus dem Synoymbuch ein zufällige Umschreibung. Mit diesem dann wieder ein zufälliges anderes Synonym usw.

z. B. Schachprogramm ---> ; --->; Russen (oder Chinesen) ... ---> ; Rindergehacktes 
Parent - - By Frank Quisinsky Date 2024-11-13 14:04
Dann lebe ich nicht mehr.

Ich kann immer noch meine CDs aus den Anfangszeiten lesen.
Es gibt nur sehr wenige, die trotz guter Aufbewahrung beschädigt sind.
Das lag sicherlich auch an der Qualität der Scheiben.

Aber es ist hier dennoch alles gut und doppelt gesichert.
Gar Kopierschutz Versionen von Schachprogrammen auf ZIP Laufwerk von Disketten von früher.
Da gab es einen Trick den Kopierschutz zu übertragen. Und auch die laufen heute noch.
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