Max Siegfried schrieb:
Die Rangliste lautet:
Platz 1 Engines mit Festungserkennung
Wenn du damit meinst, Erkennung genau dieser einen Festung hier, dann wären das ziemlich gleichauf Texel 1.12 und Hiarcs 15.4 (bei dem musst du allerdings die entsprechende UCI- Option anwählen
option name Detect Fortress type check default false
)
, sagen wir die 2 ex aequo auf Platz eins, dann schon mit einigem Abstand (0.00 Eval!) alle weiter unten Folgenden, quasi ferner liefen...
Den best move vorübergehend nach oben bringen zählt natürlich nicht, ihn stabil im Output behalten ist das Eine, das aber möglichst noch wenigstens mit einer sauberen Unterscheidung zum nächst schlechter bewerteten Zug ist das Mindeste, und 0.00- nahe wäre schon schön, damit man nicht nur vermuten kann, es wird wahrscheinlich Remis ausgehen, sondern sieht, das ist eine forced drawn position, und nicht erst am Ende der Output- Line, sondern auch schon an ihrem Anfang.
Und das alles in ein paar Sekunden single thread (bei A-B, bei Lc0 kannst du Determinismus eh vergessen), im Talkchess- Posting vom letzten Link des Eingangspostings hier, siehe Texel- Output dort, 10" bis zum best move, der stabil im Output oben bleibt, 11" bis zur 0.00- Eval.
Das entsprechende Code- Sniplet hat Claude auch gleich mitgeliefert, nachdem ich ihn auf die Spur von Texel gesetzt hatte, dass ich den ausprobiert habe, war ziemlich purer Zufall oder halt guter Riecher. Leider hilft das genau so halt nur genau dieser Engine und genau so nur bei genau dieser einen Festung, schon, wenn du die Bauern nur ein bisschen anders zum Schluss stehen hast, ist's wieder Essig mit der sofortigen Erkennung durch diesen Spezial- Code

Das ist das wirkliche Problem mit der "Fortress Detection", definiere mal Festung so, dass das als Muster nicht nur auf alle möglichen trivialen blockierten Stellungen passt, die eventuell bei nicht ganz genauem Gegenspiel doch noch geknackt werden können, und dann möglichst auch noch Herausforderungen für ganz "gewöhnliche" game playing engines sind, das ist nämlich auch das Hauptproblem bei denen, die als Teststellungen durch die Foren geistern, das sind lauter Ausnahms- Puzzles, in der Regel komponiert als Studien für Menschen, mehr oder weniger fern vom praktischen Spiel, nur zu einem sehr kleinen weiteren Anteil echte anti engine puzzles und denen gemeinsam sind halt im Wesentlichen immer wieder bekannte blind spots wie Horizont (50 Züge), Zugzwang, der in diesen Festungs- Fällen oft zum Patt führt, und möglichst noch ein paar Bauern- und Schlagzüge unterwegs möglich, damit der Zugzähler immer wieder zurückgesetzt werden kann und die Wenigsteiner noch einmal hinausgeschoben, weil umgangen werden können.
Chris Whittington probiert's mit Anderen und dem AI- Bot gemeinsam im Talkchess auf verschiedene Arten, "labels" zu definieren, ich selbst habe in der HHdb unter den ersten 5000 Stellungen, von denen ca.2000 Remis sind (das deckt sich bei Studien praktisch mit "Festungen" im weiteren Sinn, weil was sonst soll "...to move and draw" zwingend und mit single best move schon anderes der Trick dabei sein?) gerade mal 8 Stellungen gefunden, die als Teststellungen für Engines halbwegs brauchbar sind, von denen höchstens 2-3 wirklich tricky. Die habe ich im Thread alle gebracht zusätzlich zu den 69, die ich vorher schon aus einer meiner größeren mixed problem databases herausgefischt hatte.