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Up Topic Hauptforen / CSS-Forum / Firma ChessBase wird nach Kasachstan verkauft
- - By Ingo Althöfer Date 2026-04-09 22:28 Upvotes 1
Gerade als frische Meldung bei den Perlen vom Bodensee:

https://perlenvombodensee.de/2026/04/09/chessbase-wird-kasachisch-milliardaer-timur-turlov-uebernimmt/

Ingo.
Parent - - By Stefan Pohl Date 2026-04-10 07:32
Gute Entscheidung, würde ich sagen: ChessBase ist doch ein Auslaufmodell in Zeiten der Onlineschach-Plattformen, mit denen man ja nicht nur spielen, sondern auch analysieren und Eröffnungsvarianten abfragen kann. Wäre ich der Besitzer, würde ich ChessBase auch sofort verkaufen, wenn mir jemand ein gutes Angebot macht.
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-10 08:24
Kasachstan soll ja die schönsten Frauen des Urals haben .
Parent - By Ingo Althöfer Date 2026-04-10 09:26
Thorsten Czub schrieb:
Kasachstan soll ja die schönsten Frauen des Urals haben .

Auf jeden Fall auch superleckere Tomaten.
Bei uns im Ort gibt es sowjet-deutsche Spätaussiedler,
die immer noch davon schwärmen.

Eine Spätaussiedler-Familie ging nach Kanada.
In einem Brief an die in Kasachstan zurückgebliebene
Verwandtschaft jammerten sie über die vermissten
Kasach-Tomaten. Dann bekamen sie einen Antwortbrief,
bei dem hinter der aufgeklebten Briefmarke einige
Tomaten-Samen versteckt waren.

Ingo (auch bekennender Fan der Baikonur-Girls).
Parent - - By Reinhold Stibi Date 2026-04-10 09:29 Upvotes 1
ChessBase hat 39 Jahre mit der bisherigen Führung bestanden, alle Achtung. Der neue Übernehmer ist selbst ein sehr guter
Schachspieler mit um die 2200 Elo. Leider sind die Führungskräfte von ChessBase im hohen Alter
und haben keine Nachfolger. ChessBase ist die führende Firma was Schach und Computerschach
betrifft und man kann nur hoffen dass es so bleibt.
Die Schachprogramme wie Fritz und ChessBase Datenprogramme sind inzwischen sehr ausgereizt
und auf den weiteren "Firlefanz" der neueren Programme kann man verzichten. Das Geschäft ist
hauptsächlich mit Neukunden in der ganzen Welt zu machen. Die bisherigen Geschäftsführer
haben eine Beratungsfunktion; denke dass ChessBase unter der neuen Führung in guten Händen
ist..
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-10 10:16
Frederic Friedel ist Generalsekretär des kasachischen Schachverbandes
und leidenschaftlicher Tomaten Züchter.

Tomatensorten aus Kasachstan, wie die Kasachstan Riese, Haefele oder Orange, sind robuste,
samenfeste Fleischtomaten, die für ihren intensiven Geschmack und hohe Erträge bekannt sind.

Die meist mittelfrühen Sorten (ca. 70-84 Tage Reifezeit) eignen sich ideal für Gewächshaus und
Chess Base Büroräume und lassen sich auch nicht
durch das rauhe hamburgische Klima verschrecken.
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-10 10:57 Upvotes 2
Hallo Thorsten,

bezogen auf diesen und Deinen anderen Beitrag von heute:
Hast Du irgendwelche Bewusstsein-erweiternden Mittel genommen?

Ich vermute, Du hast noch nie kasachische Tomaten gegessen.

Ingo

Im Ernst: Du solltest die Fake-Anteile in Deinen Postings als solche markieren.
Parent - By Thorsten Czub Date 2026-04-10 11:00
Erste Influencer
äußern sich begeistert nach dem Verzehr der Tomaten.

https://youtube.com/watch?v=cWuvPg_qB-E&is=YZCt0T95EEzES2_B
Parent - - By Peter Martan Date 2026-04-10 09:45 Upvotes 1
Eröffnungsvarianten kannst du gerade mit chessbase und der online Datenbank sehr gut abfragen und was die Remote- Engines angeht, können sie durchaus sogar mit denen von Chessify mithalten, was das Preis- Leistungsverhältnis angeht.
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-10 10:32 Edited 2026-04-10 10:54
In der kasachischen Steppe reiten 10 Chessbase-Mitarbeiter
auf feurigen Przewalski-Pferden über ein Tomatenbeet.

Frederic Friedel und Kassim-Schomart Tokajew
bereiten einen leckeren Tomatensalat zu.

Hier Archivaufnahmen:
https://youtube.com/watch?v=FAvczsPPc7U&is=qjhjSX4AOy6jC_d0

O-Ton Friedel dazu:

"Das kasachische Frauenteam (das jüngste nach Alter bei der letzten Schacholympiade)
gehört zu den besten der Welt und konnte mit starken Ergebnissen
beeindrucken, wie dem fünften Platz bei der Olympiade in Chennai oder dem
Erreichen des Finales bei der Mannschaftsweltmeisterschaft,
wo man sich nur den Georgierinnen im Finale geschlagen geben musste.

Bibisara Assaubaeyeva und Zhansaya Abdumalik gehören zu den Top 20 und damit zur absoluten Weltelite, und auch Dinara Saduakassova ist Teil der erweiterten Weltelite, obwohl sie in letzter Zeit nicht viel gespielt hat."

Hier die Ankunft des Chessbase Teams in Kasachstan:
https://youtube.com/watch?v=UzZq4rtsSfw&is=gUofjWIoIhUUEK1P

Dieter Steinwender eröffnet einen Computer-Shop in Astana:

https://youtube.com/shorts/vFcQdUB_cPs?is=RBgUEHEbCiA0gmO2
Parent - - By Peter Martan Date 2026-04-10 11:18 Upvotes 1

Schon mal probiert, ein Przewalski- Pferd zu reiten?
Parent - By Thorsten Czub Date 2026-04-10 11:23
Wie konnte es dazu kommen ?

Frederic Friedel über den unglaublichen Dschingis Chan-Deal:

https://youtube.com/watch?v=xIUEbBnT9_Q&is=0N7mE7g67U0KIBXG
Parent - - By Dietmar Klinger Date 2026-04-10 11:30 Upvotes 1
Ingo Althöfer schrieb:

Gerade als frische Meldung bei den Perlen vom Bodensee:
<a class='ura' href='https://perlenvombodensee.de/2026/04/09/chessbase-wird-kasachisch-milliardaer-timur-turlov-uebernimmt/'>https://perlenvombodensee.de/2026/04/09/chessbase-wird-kasachisch-milliardaer-timur-turlov-uebernimmt/</a>

Ich kann das nur begrüßen, denn ChessBase hat in all den Jahren es nicht geschafft auch eine Version für Linux bereit zustellen.
Wollen wir Linuxer nun hoffen, das es endlich die Macher unter Führung von Timur Turlov schaffen.

MfG Dietmar
Parent - - By Max Siegfried Date 2026-04-10 12:04
Dann wird es also eine ChessBase 27 Version für macOS geben?
Parent - By Dietmar Klinger Date 2026-04-10 13:37
Max Siegfried schrieb:

Dann wird es also eine ChessBase 27 Version für macOS geben?

Das denke ich eher nicht, weil es kaum Schachspieler gibt welche Mac nutzen. Mit Linux sieht es da schon etwas
besser aus, denn die Zahl jener welche es nutzen ist in den letzten Jahren ganz schön gestiegen.
Wir lassen uns da mal überraschen. Ich hatte in den letzten 20 Jahren ChessBase schon mehrmals darauf angeschrieben, nicht nur eingleisig
für dieses M$ Windows zu programmieren. Zumindest wäre es schon ein Fortschritt, wenn ihre Produkte in einer Laufzeitumgebung wie Wine
gut funktionieren. Mit Fritz 13 z.B. klappte das letztmalig, wenn auch nicht 100 %ig fehlerfrei.

MfG Dietmar
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-10 14:42
Ich frage als Laie:

Hat jemals ein Schachprogramm unter Linux laufend
eine Computerschach-WM gewonnen?

Kam das sogar mehrmals vor?

Laie Ingo.
Parent - - By Jörg Oster Date 2026-04-10 14:57
Mein erster Gedanke: Crafty
Ob's stimmt, weiß ich nicht.
Parent - By Ingo Althöfer Date 2026-04-10 15:01
Jörg Oster schrieb:
Mein erster Gedanke: Crafty   -  Ob's stimmt, weiß ich nicht.

Crafty war es wohl nicht.

Aber Parallel-Jonny von Johannes Zwanzger soll 2015
auf Ubuntu gewonnen haben, was ja eine Weiterentwicklung
von Linux ist.

Ingo.
Parent - - By Peter Martan Date 2026-04-10 15:07 Edited 2026-04-10 15:10
Hat Crafty überhaupt jemals die von der ICGA (vormals ICCA) veranstalteten Weltmeisterschaften gewonnen?

Gemini sagt nein:

Zitat:
Crafty hat unter diesem Namen tatsächlich nie eine von der ICGA (oder früher ICCA) veranstaltete Weltmeisterschaft gewonnen.


Hingegen der Vorgänger Cray Blitz angeblich schon:

Zitat:
Der Vorgänger war Weltmeister: Robert Hyatts direktes Vorgängerprogramm Cray Blitz gewann die ICGA-Weltmeisterschaften in den Jahren 1983 und 1986.
.
Randbemerkung der Redaktion (von mir nämlich), damals kann's noch nicht ICGA- WM geheißen haben, weil's damals noch die ICCA war, aber nur um zeigen, dass ich auch was dazu "weiß", nachdem ich zuerst auch das wieder gegoogelt hatte
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-10 15:31
Hallo Peter,

zwar kommen wir nach und nach vom Thema ab,
aber etwas kann ich zu Cray Blitz noch beisteuern.

Peter Martan schrieb:
... Hingegen der Vorgänger Cray Blitz angeblich schon:
Cray Blitz gewann die ...-Weltmeisterschaften in den Jahren 1983 und 1986...

Im Juni 1986 war die ICCA-WM in Köln. Ich war als
Zuschauer dabei und erlebt auch den Skandal in der
letzten Runde mit. In einer Art Endspiel trafen Hitech
(von Hans Berliner) und Cray Blitz aufeinander. Cray
Blitz lief irgendwo in der US-Pampa, und die Züge wurden
mit Telefon übermittelt.

Die Partie war eine Seeschlange mit Cray Blitz als Sieger
am Ende. Irgendwann fing Hans Berliner mit Vorwürfen
an: "da würde irgendwo ein menschlicher Schachmeister eingreifen".
Die wurden dann auch noch Monate nach Turnierende diskutiert.

Von ChessBase war 1986 in Köln noch keine Rede.

*****************

Bei der nächsten Computerschach-WM 1989 in Edmonton (Alberta)
waren Berliner und Hyatt immer noch nicht bereit, miteinander
zu sprechen. Mit der Titelvergabe hatten sie aber schon nichts
mehr zu tun, es gewann überlegen Deep Thought.

Ingo.
Parent - By Peter Martan Date 2026-04-10 17:41
So wird Geschichte lebendig
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-10 20:09 Edited 2026-04-10 20:16
Das stimmt nur zum Teil:
ChessBase war sehr wohl schon dabei.  Und mein Kumpel Siggi Schütte und ich sind im Rahmen dieser Organisation jeden Tag mit dem Auto dahin und haben geholfen.

Die CSS Redaktion mit einigen Mitarbeitern und Wüllenweber und die Atari STs mit dem damaligen chessbase-starter waren dabei und die Turnierbulletins wurden damit erstellt. Während der Partien schon wurden kopien der notationszettel in chessbase-Starter eingegeben (Atari ST mit Maus) und nach Beendigung der Rest der Notation. Dann wurde das bulletin mit dem Atari ST ausgedruckt . Dann mit Schere und Pritstift layoutet , der blue print dann bei Rank Xerox kopiert, und am Abend an alle Teilnehmer  verteilt.

Damals war es noch nicht klar was dieses Chessbase Programm wird. Eigentlich war es nicht als kommerzielles Produkt gedacht sondern als eine Art Club oder Verein der Partien sammelt.
Aber chessbase war sehr wohl „dabei“. Nämlich auf dem Atari ST.
Später kam dann das kommerzielle Produkt mit hardware Dongle auf dem Atari ST heraus.

https://www.schach-computer.info/wiki/index.php/5._WCCC_K%C3%B6ln_1986
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-10 22:19 Edited 2026-04-10 22:22
Hallo Thorsten,

das wusste ich nicht. Hast Du konkrete Belege von damals,
zum Beispiel Bulletin-Ausdrucke? Gab es in CSS-Heften von
damals Fotos von Matthias Wüllenweber und dem Atari?
Gibt es vielleicht von damals ein Foto von Matthias Wüllen-
weber mit einem CSS-Heft in der Hand?

Ich war damals in Köln, habe aber nur Vlastimil Hort, Hans
Berliner, Helmut Pfleger, Ephraim Kishon und andere Promis
gesehen, natürlich auch Ossi Weiner, Ed Schröder, Richard
Lang. Jaap van den Herik auch. Dann noch sehr jungen Jonathan
Schaeffer auch, und auch Günter Schrüfer und Hans-Joachim
Kraas (Autoren von Bobby).

Ich erinnere mich noch, wie Vlastimil Hort mit Mikro auf der
Bühne stand und aus dem Veranstaltungsheft vorlas: "Programm
soundso, programmiert in P-A-S-C-A-L" (also jeder Buchstaben
einzeln betont).

Hast Du noch private Fotos von damals?

Jetzt habe ich gerade die Foto-Galerie gesehen, leider ohne Matthias
Wüllenweber:
https://www.schach-computer.info/wiki/index.php/5._WCCC_K%C3%B6ln_1986#Bilder

Viele Grüße, Ingo.
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-10 23:08 Edited 2026-04-10 23:34
Ingo ich war da und habe höchstpersönlich (mit anderen Helfern) die Notationen eingesammelt und auch am Atari eingegeben, zusammen mit anderen CSS Mitarbeitern. Siggi war es der Rank Xerox überredet hat die Kopien kostenlos durchzuführen und es als „Werbung“ zu vermarkten. Da wir die Bulletins, die Notationen und Turniertabellen mit Prittstift und Schere in die richtige Form brachten war die Schere ein sehr hoch angesehenes Instrument zumal es wohl nur 2 große Papierscheren gab.
Irgendwo im Keller habe ich sicher noch die Bulletins.

Ich habe doch einen Link angegeben.

Ich zitiere:

„Auch sonst spielten Computer am Rande der Weltmeisterschaft eine wichtige Rolle. Mit einem neuentwickelten Programm, das eingegebene Schachzüge auf Korrektheit überprüft und in verschiedene Sprachen und Formate übersetzt, hat CSS-Herausgeber Dieter Steinwender zusammen mit einigen Lesern unserer Zeitschrift alle WM-Partien erfaßt. Pünktlich eine halbe Stunde nach jeder Runde wurde so ein Turnierbulletin mit Diagrammen und Zwischenergebnissen an die Teilnehmer und Pressevertreter verteilt " eine Leistung, die mit viel Beifall bedacht wurde.“

Thomas Nitsche kam noch zu einem Vortrag vorbei.
A workshop under the title "Selective Search versus Brute Force" took place during the Championship.
Thomas erzählte wie er das mit Mephisto III bzw. dessen Nachfolgern umsetzen wollte.
HG hatte aber längst mit Richard Lang einen neuen König.
Und dann war es ja Rebel . Denn die Sensation dieser WM war ja eigentlich das Eds Programm, übertaktet im Apple mit der Accelerator Karte von Schätzle und Bsteh, gekühlt durch die offene Haube und händisch mit einem Ventilator beinahe die WM gewonnen hätte.
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-11 07:29
Hallo Thorsten,

Thorsten Czub schrieb:
ich war da und habe höchstpersönlich (mit anderen Helfern)
die Notationen eingesammelt und auch am Atari eingegeben,
zusammen mit anderen CSS Mitarbeitern...
Ich habe doch einen Link angegeben. Ich zitiere: ...

damals hatte ich Dieter Steinwender ja auch in Köln gesprochen,
und in der CSS 3/86 und 4/86 stand vom grossen Engagement des
CSS-Teams.

Aber der Name Matthias Wüllenweber kam da nirgendwo vor.
Auch Fotos von ihm in Köln kenne ich nicht. Bei meiner jetzigen
Nachfrage geht es nur um MW.


Gruss, Ingo.
Parent - By Thorsten Czub Date 2026-04-11 10:44 Edited 2026-04-11 11:06
Das liegt daran das das alles noch sehr früh war. Da gab es noch kein Produkt im eigentlichen Sinn. Erst in CSS 1/87 wird chess base angesprochen.
Seite 38/39.
Das System lief auf Atari ST. Das Programm war in einem ROM Modul. Später nur noch ein Dongle für den Kopierschutz.
Als Brett konnte ein SciSys Leonardo angeschlossen werden. D.h. Züge konnten entweder per schachbrett über den Leonardo, oder per maus am Atari ST eingegeben werden.

350 Euro mit einer Datenbank von 1000 Partien.
Hauptmedium damals waren 3.5 Zoll Disketten.
Da 1 Halbzug 1 Byte Speicherplatz kostete bekam man bis zu 5000 Partien auf eine Diskette.
Am Atari konnte man auch SCSI Festplatten anschließen. Da passte dann sehr viel mehr drauf.

Das Titelfoto der CSS Heft 1/87 zeigt Kasparov vor dem Leonardo.
Im Hintergrund links der Atari ST.

Die PCs waren damals noch nicht soweit graphisch. Ausserdem hatte der Atari ST alles was man braucht, einschließlich der Schnittstelle um den Leonardo
anzuschließen.
Von da an gab es keine Notationsfehler mehr in Schach bzw. Computerschachartikeln weil die Zugeingabe digitalisiert war.
Wir konnten die Artikel und die Partien auf Floppys mit der Post verschicken.

Wüllenweber hat nicht von Anfang an an ein kommerzielles Produkt gedacht. Er hatte sich eine Art Verein vorgestellt bei dem jeder Schachspieler, auch schachvereine, ihre gespielten Partien eingeben und alles über ChessBase gesammelt wird. Diese Datenbanken mit Partien sollten die Grundlage bieten worin das Datenbankprogramm dann sucht und einsortiert. Dafür brauchst du aber erst einmal die vielen unterschiedlichen Partien eingegeben und klassifiziert auch nach Güte der Spieler (Elo). Viele hatten Schach davor auf Karteikarten (Polgar).
In riesigen Schränken mit vielen Schubladen.

Der Atari ST war der Studenten Rechner.
Sein Monochrom Monitor hochauflösend mit 70 Herz flimmerfrei.
Calamus und Signum und Psion Chess ( etwas unter Mephisto Amsterdam Niveau) , chessbase und anschließbarer Leonardo das Schachuniversum.

Mein Schachfreund Siggi Schütte, den ich als Propagandisten bei Horten / Karstadt in Dortmund kennengelernt hatte, und der dort wohnte, zog nach Sittensen und wurde Saitek „Chess Development Manager“.
Parent - - By Dietmar Klinger Date 2026-04-10 17:44
Ingo Althöfer schrieb:

Ich frage als Laie:
Hat jemals ein Schachprogramm unter Linux laufend
eine Computerschach-WM gewonnen?
Kam das sogar mehrmals vor?

Hallo Ingo,

ja, mehrfach. Schachprogramme, die unter Linux laufen, gehören zu den stärksten der Welt und haben zahlreiche Computer-Schachweltmeisterschaften (World Computer Chess Championship - WCCC) und führende Turniere (wie TCEC) gewonnen.Die wichtigsten Fakten:Stockfish: Diese Open-Source-Engine ist die aktuell wohl stärkste Schach-Engine und läuft nativ auf Linux. Sie hat unzählige Titel bei der TCEC (Top Chess Engine Championship) und der Chess.com Computer Chess Championship gewonnen.Lc0 (Leela Chess Zero): Diese auf neuronalen Netzen basierende Engine, die oft auf Linux-Systemen mit leistungsfähigen GPUs trainiert und ausgeführt wird, hat 2019 die Chess.com Computer Chess Championship gewonnen.Shredder: Dieses Programm hat mehrfach den Titel "Computer-Schachweltmeister" (WCCC) in der Kategorie Software gewonnen. Es ist bekannt dafür, exzellent unter Linux zu laufen.Komodo / Dragon by Komodo: Ebenfalls ein mehrmaliger Weltmeister, der unter Linux läuft und oft vordere Plätze belegt.

MfG Dietmar
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-10 22:25
Hallo Dietmar,

danke für die Erklärungen!

In meiner Naivität dachte ich lange, dass Johannes Z nur ein
ganz rudimentäres Betriebssystem hatte, weil er "alles" über
Kommando-Zeilen eingab. Aber natürlich hat solch ein Eingabe-
Modus klare Vorteile. Johan de Koning erklärte mir das mal:
"Wer mit der Maus arbeitet, verliert nur Zeit!"

Viele Grüße, Ingo.
Parent - By Christian Petersen Date 2026-04-11 00:25
Ich denke, daß damals/wie auch heute, alles, was mit 'remote/cluster' gelabelt wurde/ist, als eine Nicht-Windows-Dingsbums-Angelegenheit irgendwo sinnvoll vermerkt werden kann.
- - By Ingo Althöfer Date 2026-04-11 21:44
Eine liebe Erinnerung: Ende der 1980er Jahre hatte
ChessBase in verschiedenen Schachzeitungen lustige
Anzeigen geschaltet. Hier sind vier davon aus dem
SchachMagazin64. Einige sind selbsterklärend, zwei
sind speziell.



Die "Ingo"-Anzeige bezog sich nicht auf mich, sondern auf
die damals in Deutschland üblichen Ingo-Wertungszahlen.
Erst in den 1990ern wurden sie durch DWZ ersetzt.

Die "Maus"-Anzeige erschien im Februar 1989. Und nur
wenige Tage später wurde Robert Hübner beim Frühjahrs-Open
in Lugano in 19 Zügen von einem Jungspund namens Sönke
Maus (aus Hamburg) geschlachtet. Maus nutzte damals aber
noch nicht ChessBase (Hübner sowieso nicht), sondern die dicken
Schach-Informator-Bücher (die halbjährlich erschienen).

Ingo.
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-11 23:41 Edited 2026-04-11 23:46
Heute alles Kasachstan Tomaten oder Wildpferde oder Frauen.

Ich hatte mal eine Arbeitskollegin aus Kasachstan. Die Olga. Die war extrem.
Die hat praktisch keine Prägung als Deutsche oder Verkäuferin. Und hat wirklich alles anders gemacht als man es erwartet hätte.
Aber durch diese Andersartigkeit war sie auch so ziemlich unglaublich.

Sie war übrigens eine Bergkletterin . Die konnte ohne Probleme irgendwo irgendwie hochklettern.

Jedenfalls. Olga war extrem anders und Kasachstan.
Parent - By Olaf Jenkner Date 2026-04-12 01:29 Upvotes 2
Klar, Borats Schwester.
Parent - - By Andreas Mader Date 2026-04-12 10:49 Edited 2026-04-12 10:51
Ja klar. Außer dem war Olga dafür verantwortlich, dass Frederic Friedel Generalsekretär des kasachischen Schachverbandes wurde und mit dem Tomaten züchten angefangen hat.

Eigentlich ist der One Piece-Charakter Lysop dir viel ähnlicher als jede Figur aus Star Trek.
Parent - By Tommy Tulpe Date 2026-04-12 11:04 Upvotes 1
Leute ......
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-12 12:10
Also nicht ich habe mit diesen Aprilscherznachrichten angefangen, sondern die Perlen vom Bodensee.
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-12 12:24
Es ist kein Aprilscherz.

Ich hatte nach dem Lesen der Meldung bei den Perlen selbst
recherchiert. Hier ist ein zentraler Teil dessen, was ich gefunden
habe:

> Im Februar gab es bereits einen sehr klaren öffentlichen Hinweis.
> Der stärkste Punkt ist eine am 19. Februar 2026 veröffentlichte
> Mitteilung der zyprischen Wettbewerbsbehörde (Commission for
> the Protection of Competition) über die „acquisition of the share
> capital of ChessBase GmbH by Freedom Holding Corp.”
.
>
> Das ist keine bloße Spekulation mehr, sondern ein formaler
> Fusions-/Übernahmevorgang.


Dein jetziges Ungläubigsein erinnert mich an einige Schachfreunde, die
in den Tagen nach dem 11. Mai 1997 glaubten, Kasparows Niederlage
sei nur Fake News.

Viele Grüße, Ingo.
Parent - - By Thorsten Czub Date 2026-04-12 12:27 Edited 2026-04-12 12:34
Ich glaube doch alles. Dennoch klingen die Nachrichten wie Aprilscherze, oder als ob Loriot einen neuen Sketch geschrieben hat.

https://youtu.be/KT-2_Uux_So?is=8HCOdbmTnuP1Jw1w

„echte Fröhlichkeit kommt aus dem Herzen!“
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-12 13:03
Thorsten Czub schrieb:
Ich glaube doch alles.

Dann glaub mir bitte auch, dass Deine Kommentare in
diesem Thread unangebracht sind. Hör einfach auf damit.
Parent - - By Ingo Althöfer Date 2026-04-12 11:57
Hallo Thorsten,

ich kann verstehen, dass Du wegen des anstehenden Endes
der klassischen ChessBase-Firma durch den Wind bist. Aber
Deine letzten Bemerkungen hier im Forum finde ich ziemlich
unpassend. Bitte halte Dich zurück!

Viele Grüße, Ingo.
Parent - By Thorsten Czub Date 2026-04-12 12:02
Ich bereite gerade einen Tomatensalat zu.
Das will gefeiert werden.
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