Ermittelt mit ChatGPT:
Die Rechenleistung eines typischen leistungsfähigen PCs ist seit 1980 ungefähr um den Faktor ein bis mehrere Millionen gestiegen. Eine völlig exakte Zahl gibt es nicht, weil sich Prozessoren, Programme und Aufgaben grundlegend verändert haben.
Als anschaulichen Vergleich wird ein durchschnittlichen PC von 1980 auf den Leistungsindex 1.
Jahr Typischer Prozessor bzw. PC Taktfrequenz ungefähr Kerne Leistungsindex*
1980 Z80, 6502, Intel 8086/8088 1–5 MHz 1 1
1985 Intel 80286, Motorola 68020 8–16 MHz 1 5
1990 Intel 386/486 25–50 MHz 1 30
1995 Pentium, PowerPC 75–200 MHz 1 200
2000 Pentium III, Athlon 600–1.200 MHz 1 1.500
2005 Pentium 4, Athlon 64 2–4 GHz 1–2 8.000
2010 Core i5/i7, Phenom II 2,5–3,5 GHz 4–6 40.000
2015 Core i7, erste Ryzen-Vorläufer 3–4 GHz 4–8 120.000
2020 Ryzen 3000/5000, Core i9 3–5 GHz 8–16 500.000
2025 Ryzen 9000, Apple M4, Core Ultra bis etwa 5–6 GHz 8–24+ 1–3 Millionen
2026 heutige Hochleistungs-PCs bis etwa 6 GHz 16–32+ Threads 2–5 Millionen
*Der Index bezeichnet grob die gesamte CPU-Rechenleistung eines leistungsfähigen PCs, nicht nur die Taktfrequenz.
Ein heutiger leistungsfähiger PC erledigt eine geeignete Rechenaufgabe, für die ein PC von 1980 theoretisch ein Jahr gebraucht hätte, unter günstigen Bedingungen in ungefähr:
* 6 bis 30 Sekunden
* mit einer modernen GPU möglicherweise in einem Bruchteil einer Sekunde
* bei KI-Matrixberechnungen sogar noch erheblich schneller
Ein Linux-Mini-PC mit dem Ryzen 9 8945HX dürfte gegenüber einem typischen Heimcomputer von 1980 bei gut parallelisierbaren CPU-Aufgaben ungefähr einige Millionen Mal leistungsfähiger sein.
Die Entwicklung verlief in drei Phasen
1. 1980–2005: Taktfrequenz und Architektur
Der Takt stieg von wenigen Megahertz auf mehrere Gigahertz. Gleichzeitig verbesserten sich Befehlsverarbeitung, Cache und Speicheranbindung.
2. 2005–2020: Mehrere Kerne
Da sich der Takt kaum noch steigern ließ, kamen Dual-, Quad-, Acht- und Sechzehnkernprozessoren. Die Leistung wuchs nun vor allem durch Parallelisierung.
3. Seit 2020: Spezialisierte Recheneinheiten
CPUs werden durch GPUs, NPUs, Tensor-Einheiten und breite SIMD-Befehle ergänzt. Deshalb ist die Leistung heute stark von der Aufgabe abhängig.
Andere Größen entwickelten sich noch dramatischer
Merkmal Um 1980 Heute Zunahme ungefähr
CPU-Takt 1–5 MHz 5–6 GHz 1.000–5.000-fach
Arbeitsspeicher 16–64 KB 16–64 GB 1–4 Millionen-fach
Massenspeicher 100 KB–10 MB 1–4 TB Millionen-fach
Datenübertragung im Speicher wenige MB/s 50–800 GB/s Zehntausende-fach
Grafikleistung praktisch keine 3D-Leistung viele Teraflops Millionen- bis Milliarden-fach
Der entscheidende Punkt lautet daher: Die CPU allein wurde millionenfach leistungsfähiger; betrachtet man Grafik, KI, Speicher und Vernetzung zusammen, ist ein moderner PC funktional sogar Milliarden Mal leistungsfähiger als ein Rechner von 1980.
Die historische Entwicklung der Prozessorarchitektur zeigt beispielsweise das Computer History Museum; bei Supercomputern dokumentiert die TOP500-Statistik den exponentiellen Leistungsanstieg seit 1993.
1.
Beeindruckend ist, dass z. B. Geräte mit 5Mhz schon Leistungen von echten ca. 1850 - 1900 Elo erzielt haben.
Letzendlich reicht das heute noch um wirklich gute Vereinsspieler in "Schach" zu halten.
2.
Beeindruckend ist auch, dass heute die Leistung der Prozessoren im NN Zeitalter nicht mehr entscheidend ist.
Es war schon schön zu beobachten, das eine Verdoppelung der Leistung vor dem NN-Zeitalter in den letzten Jahren von seinerzeit ca. 90-100 Elo
beständig auf ca. 30-40 Elo ca. bis 2018 zurückgegangen ist. Im NN Zeitalter spielt es kaum eine Rolle ob ein Prozessor mit 4 oder 6 Ghz bei
einem Core läuft. Eine Verdoppelung der Prozessorleistung ist wahrscheinlich bei den TOP-50 keine 10 Elo mehr. Bedeutet auch, dass schon
sehr gute Ratinglisten mit minimaler Zeiteinstellung erstellt werden könnten.
Interessant wird sein, welche Techniken vielleicht noch zu einem weiteren Schub nach vorne führen könnten.
Ich bzweifel das die Hardware dabei eine wesentliche Rolle spielen wird.
Es ist derzeit nichts am Horizont zu erkennen um dahingehend etwas zu sehen oder zu erkennen.
Vermutlich sind die Möglichkeiten mit NN aber auch noch nicht völlig ausgereizt.
Zusammenfassend:
Spannungsmomente hinsichtlich der weiteren Entwicklung sind bei nüchteren Blick weniger geworden.
Das Ende der Fahnenstange ist aber deswegen noch nicht erreicht.
Allerdings liegt heute alles so weit über dem menschlichen Horizont, das schon alleine deswegen die Spannungsmomente zurückgeht.
Die große Zeit der Computerschach-Entwicklung ist im Grunde fast beendet.
Nun stellt sich die Frage der sinnvolleren Nutzung.
Zum Beispiel die ECO-Codes neu aufzubauen!