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Up Topic Hauptforen / CSS-Forum / Teile von 8 Tablebases auf Lichess verfügbar
- By Lothar Jung Date 2026-02-08 10:32
https://lichess.org/@/Lichess/blog/op1-partial-8-piece-tablebase-available/1ptPBDpC
Die Datei ist riesig und deshalb nur Online von Nutzen.

Ich hatte mir mit einer Auswertung von Thomas Zipproth eine 6-7 Tablebase Datei erstellt. Sie passte auf ein 500 GB Laufwerk.
Ich setzte sie unter Fritz bei Lc0-Partien ein. Damit konnte ich die Endspiel-Schwäche von Lc0 mildern.

Jedoch frage ich mich, ob man nicht mit einem speziell trainierten Netz, Lc0 oder besser NNUE, Endspielwissen abbilden kann.
Wenn ich mich recht erinnere gab es sowas für 16 Steiner als EndspielNetz.
- - By Lothar Jung Date 2026-02-08 10:49
Hier die Recherche mit ChatGPT:

Neben den perfekten Endspiel-Tablebases gibt es heute auch trainierte neuronale Netze, die Endspiele sehr gut bewerten können. In modernen Schachengines wie Stockfish kommt dafür das sogenannte NNUE-Netz zum Einsatz. Dieses Netz ist kein spezielles Endspielnetz im engeren Sinn, sondern ein allgemein trainiertes Bewertungsnetz, in dessen Trainingsmaterial jedoch sehr viele Endspielstellungen enthalten sind. Dadurch lernt das Netz typische endspielrelevante Konzepte wie die Aktivität der Könige, Opposition, Zugzwang, Freibauern, Festungen oder auch scheinbar kleine strukturelle Vorteile, die im Endspiel entscheidend werden können.

NNUE arbeitet nicht mit exakter Berechnung wie eine Tablebase, sondern mit erlernten Mustern. Es liefert daher keine garantierten Gewinnzüge, sondern eine sehr präzise Einschätzung der Stellung. Gerade im Bereich vor dem Tablebase-Limit – etwa bei acht bis zwölf Steinen – ist dieses Verfahren extrem wirkungsvoll. Die Engine „versteht“ dort oft bereits, in welche Richtung eine Stellung tendiert, lange bevor sie konkret ausgerechnet ist.

Auch Engines wie Leela Chess Zero verfolgen einen ähnlichen Ansatz, allerdings konsequenter: Dort basiert die gesamte Spielstärke auf neuronalen Netzen, die Endspiele implizit mitlernen. Leela zeigt in vielen Endspielen ein sehr positionelles, fast menschlich anmutendes Spielverständnis, insbesondere bei Festungen oder langfristiger Kompensation, auch wenn der Weg zum Gewinn manchmal weniger direkt ist als bei klassischer Suche.

In der Praxis ergänzen sich diese Ansätze ideal: Neuronale Netze liefern im frühen und mittleren Endspiel ein tiefes strategisches Verständnis, während bei einer ausreichend reduzierten Materiallage automatisch auf Tablebases umgeschaltet wird, die dann perfekte Züge garantieren. Genau diese Kombination aus gelerntem Verständnis und exakter Berechnung macht moderne Engines im Endspiel so stark.
Parent - - By Reinhold Stibi Date 2026-02-08 11:16 Edited 2026-02-08 11:20
Tablebases von 7 Steinern sind für mich vollkommen uninteressant, auch schon die 6-Steiner.

im Internet auf Playchess wird fast ausschließlich mit  Blitz 5 Minuten gespielt. In der Endspielphase
steht dann oft nur nur eine viertel Sekunde pro Zug zur Verfügung. In dieser Zeit können die riesigen TB-Dateien
nur ganz unvollständig geladen werden und haben keinen Wert; im Gegenteil, sie verlangsamen die Suche.

Stockkfish und Abkömmlinge spielen auch ohne TBs, auch auf Grund nnue, ein hervorragendes Endspiel;
deshalb spiele ich auf Playchess ohne TBs.

Lc0 greift nur sehr wenig auf die TBs zurück und bringen auch deshalb bei Blitz nichts. 

Da die Rechengeschwindigkeit inzwischen  bei Schachprogrammen über 200xschneller geworden  ist als früher bei den Schachcomputern
sind längere Bedenkzeiten uninteressant.

Es gibt natürlich auch einige Stellungen, die aber in der Praxis kaum vorkommen, wo die TBs schnell exakte Ergebnisse liefern z.B.
ein Matt in 50 Zügen.
Parent - - By Lothar Jung Date 2026-02-08 12:11
Es geht um Analysen, Fernschach etc.  nicht um Blitzschach.
Parent - - By Kurt Utzinger Date 2026-02-09 07:45
Lothar Jung schrieb:

Es geht um Analysen, Fernschach etc.  nicht um Blitzschach.


Hallo Lothar
Bei Reinhold geht es halt (fast) immer nur um 5 Min Blitz auf Playchess. Für mich völlig nicht interessant und mir persönlich ein Rätsel, was das lustig/spannend/??? sein soll. Bin praktisch dauernd nur am Analysieren, um den Gehalt von Schachpartien näher zu ergründen.
Gruss
Kurt

Parent - By Lothar Jung Date 2026-02-09 09:22
Hallo Kurt,

also doch nicht oder doch. Weder lustig noch spannend?
OK. TBs sind für die Analyse hilfreich.

Gruß
Lothar
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